Mittelmeer: Diese Bilder aus Israel schockieren zutiefst! Alle Strände für Besucher gesperrt

Vor der Küste Israels sind mehrere Dutzend Tonnen Öl ins Mittelmeer ausgelaufen. Vor allem die Tierwelt vor Ort ist schwer betroffen.
Vor der Küste Israels sind mehrere Dutzend Tonnen Öl ins Mittelmeer ausgelaufen. Vor allem die Tierwelt vor Ort ist schwer betroffen.
Foto: Ariel Schalit/AP/dpa

Naturkatastrophe am Mittelmeer!

Vor der Küste Israels sind mehrere Dutzend Tonnen Öl ins Mittelmeer ausgelaufen. Vor allem die Tierwelt vor Ort ist schwer betroffen. Seit Sonntag sind alle Mittelmeerstrände des Landes für Besucher geschlossen.

Mittelmeer: Ölkatastrophe vor Israels Küste

Die Bürger wurden aufgerufen, nicht schwimmen zu gehen und nicht am Strand Sport zu treiben. Die Umweltverschmutzung könne die Gesundheit gefährden, hieß es von den Behörden.

Das hatten auch schon einige der tausenden freiwilligen Helfer zu spüren bekommen, die am Wochenende bei der behelfsmäßigen Reinigung der Strände mitwirkten. Medienberichten zufolge klagten mehrere von ihnen später über Unwohlsein.

Experte: „Schlimmste Naturkatastrophe seit Jahren“

Schaul Goldstein, Vorsitzender der israelischen Natur- und Parkbehörde, spricht im Zusammenhang mit der Ölpest von der schlimmsten Naturkatastrophe seit Jahren. Zahlreiche Meerestiere wie Schildkröten waren mit einem schwarzen, klebrigen Film bedeckt. Ein junger Finnwal wurde leblos an den Strand gespült – jedoch ist nicht sicher, ob der Meeressäuger an den Ölverschmutzungen starb.

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Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu kündigte Pläne zur umfassenden Säuberung der Strände an. Gemeinsam mit Ägypten will man die Ausstattung von Schiffen mit umweltfreundlichen Treibstoffen vorantreiben. „Wenn mehrere Länder zusammenarbeiten, können wir binnen weniger Jahre eine große Veränderung bewirken, so dass das Meer, das Land und die Strände sauber bleiben.“

Ursache noch immer unklar

Die Ursache der Katatrophe ist allerdings nach wie vor unklar. Experten gehen davon aus, dass der ungewöhnlich heftige Sturm in der vergangenen Woche entweder alten Teer vom Meeresboden nach oben geschleudert hat oder Öl aus einem Frachtschiff freigesetzt wurde.

Das Umweltministerium sicherte zu, die Ursache der Verschmutzung ausfindig zu machen. Die Säuberungsaktion werde „lang und schwierig“, erklärte das Ministerium. Genauere Informationen gibt es bisher nicht. Wie der österreichische „Standard“ berichtet, habe ein Gericht in der israelischen Hafenstadt Haifa eine Nachrichtensperre zu der Katastrophe verhängt.

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Mittlerweile hat die Ölverschmutzung im Mittelmeer bereits Israels Nachbarland Libanon erreicht. (at, mit dpa)