Burger King provoziert mit umstrittenem Satz – dabei hat die Sache einen ernsten Gedanken: „Frauen gehören in die Küche“

Burger King vs McDonalds - die Fast-Food-Giganten im Vergleich

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Was unterscheidet die beiden Fast-Food-Riesen McDonalds und Burger King?

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„Frauen gehören in die Küche“ – mit diesem Satz provoziert Burger King aktuell auf Twitter. Die Fast-Food-Kette will damit auf etwas Wichtiges aufmerksam machen. Doch das versteht nicht jeder.

Dass Frauen nicht arbeiten gehen, sondern sich um Haushalt und Kinder kümmern sollen – dieses Rollenbild ist mehr als veraltet. Doch genau das gräbt Burger King aus. Jedoch ist etwas anderes damit gemeint.

Burger Kind: Geht der Schuss nach hinten los?

Denn passend zum Weltfrauentag am 8. März möchte Burger King das Rollenbild in Großküchen und Restaurants ansprechen. Denn dort arbeiten laut der Kette bisher nur 20 Prozent Frauen.

„Wir sind auf einer Mission, um das Geschlechterverhältnis in der Restaurantbranche zu ändern, indem wir weiblichen Mitarbeitern die Möglichkeit geben, eine kulinarische Karriere zu verfolgen“, erläutert Burger King.

Deswegen hat das Unternehmen ein Stipendien-Programm ins Leben gerufen. So sollen weibliche Burger King-Mitarbeiter ihre „kulinarischen Träume verfolgen“ können.

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Das ist Burger King:

  • Burger King ist eine Fast-Food-Kette aus den USA
  • Das Schnellrestaurant hat seinen Sitz in Miami-Dade-County in Florida
  • 1954 gegründet
  • Insgesamt gibt es rund 17.800 Filialen
  • Diese werden meist von selbstständigen Franchisepartnern geführt

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Burger King findet, dass in der Branche Frauen „schockierend unterrepräsentiert sind“. Deswegen will die Fast-Food-Kette etwas dagegen tun – mit dem Stipendium.

Der provokative Tweet wird heiß diskutiert. Innerhalb von fünf Stunden wurde 52.000 Mal zitiert – Tendenz steigend.

Während viele diese Aussagen von Burger King teilen, gibt es auch Nutzer, die es kritisieren. Einer schreibt: „Die beste Zeit, diesen Post zu löschen, war nach der Veröffentlichung. Die zweibeste Zeit ist jetzt.“

Burger King: Es hagelt Kritik

Darauf reagiert Burger Kind prompt und antwortet: „Warum sollten wir einen Tweet löschen, der die Aufmerksamkeit auf einen großen Mangel an weiblicher Repräsentation in unserer Branche lenkt. Wir dachten, Sie wären auch mit an Bord?“

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Es hagelt weitere Kritik. Was vermuten lässt: Den Satz „Frauen gehören in die Küche“ hat Burger King einzeln gepostet und erst drunter kommentiert, was damit gemeint ist. Vermutlich haben die meisten Nutzer nur den klischeehaften Satz gelesen und den Rest nicht.

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Denn eine Frau kommentiert: „Beschämend: Burger King ist völlig außer Rand und Band. Und das ausgerechnet am Frauentag!“ Ob Burger King sich damit vielleicht doch ein Eigentor geschossen hat? (ldi)