Joe Biden: Diktatoren-Schwester droht dem US-Präsidenten schlaflose Nächte an

Kim Yo-jong, die jüngere Schwester von Nordkoreas Diktator Kim Jong-un.
Kim Yo-jong, die jüngere Schwester von Nordkoreas Diktator Kim Jong-un.
Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS | Jorge Silva

Neue Eiszeit zwischen Washington und Pjöngjang: Nachdem sich Ex-Präsident dreimal mit Nordkoreas Diktator Kim Jong-un (37) traf, lässt dessen Regime den neuen US-Präsidenten Joe Biden hängen.

Mehr noch: Das kommunistische Regime verschärft sogar den Ton gegen Präsident Joe Biden deutlich.

Joe Biden: Nordkorea-Regime lässt ihn hängen

Laut Medienberichten bemüht sich die neue US-Regierung einen diplomatischen Kanal zu Diktator Kim Jong-un aufzubauen. Doch das Regime stellt sich tot und düpiert damit den 78-Jährigen. Die Pressesprecherin des Weißen Hauses, Jen Psaki, bestätigte die gescheiterten diplomatischen Versuche: „Wir haben uns gemeldet. Unser Ziel ist es, das Eskalationsrisiko zu reduzieren. Bisher haben wir jedoch keine Antwort erhalten.“

Mittlerweile sei auch die nordkoreanische Vertretung bei den Vereinten Nationen in New York in die Bemühungen einbezogen worden – auch erfolglos.

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Nordkorea: Diktatoren-Schwester droht Joe Biden unverhohlen

Derweil lässt Kim Yo-jong, Schwester des Diktators, Kriegsgeheul gegen den neuen US-Präsidenten los. Sie ist Direktorin des Ministeriums für Propaganda und Agitation. In der staatlichen nordkoreanischen Zeitung „Rodong Sinmun“ behauptete sie, die Biden-Administration wolle „den Geruch von Schießpulver über unserem Land verbreiten“. Zudem drohte sie Präsidenten unverhohlen: „Wenn Sie die nächsten vier Jahre ruhig schlafen wollen, wäre es besser, nicht gleich zu Beginn für Arbeit zu sorgen, die Ihnen den Schlaf rauben wird.“

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Schon im US-Wahlkampf gab es erste Konflikte zwischen Biden und Kim Jong-un. Der Diktator bezeichnete ihn kurz vor dessen Amtsantritt als größten Feind seines Landes. Im Wahlkampf nannte die nordkoreanische Propaganda-Nachrichtenagentur KCNA Biden einen „tollwütigen Hund“, der „zu Tode geprügelt werden müsse“, nachdem dieser Kim Jong-un als „Tyrannen“ bezeichnete. Trump hatte den 37-jährigen dagegen . Diese Aufwertung des Diktators sorgte allerdings auch für einige Irritationen und viel Kritik bei den Bündnispartnern der USA.

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Mehr über Nordkorea:

  • Offizieller Staatsname: Demokratische Volksrepublik Korea
  • Der ostasiatische Staat umfasst den nördlichen Teil der Koreanischen Halbinsel und hat etwa 25 Millionen Einwohner.
  • Der Korea-Krieg (1950-1953) besiegelte die Spaltung des Landes.
  • In dem Land regiert eine „kommunistische Dynastie“
  • Kim Jong-un herrscht diktatorisch über das Land, genauso wie zuvor sein Großvater Kim Il-sung und sein Vater Kim Jong-il.

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US-Außenminister Antony Blinken und Verteidigungsminister Lloyd Austin werden in der kommenden Woche in Japan und Südkorea erwartet. Bei den Gesprächen dort wird es auch um die Bedrohung durch nordkoreanische Atomwaffen gehen.