Wetter-Hammer an Ostern? Experte: „Es sieht nicht übel aus“

Wie gut wird das Wetter an Ostern? Ein Experte macht Hoffnung auf traumhaftes Frühlingswetter. (Symbolbild)
Wie gut wird das Wetter an Ostern? Ein Experte macht Hoffnung auf traumhaftes Frühlingswetter. (Symbolbild)
Foto: IMAGO / Sabine Gudath

Gute Nachrichten im Bezug auf Ostern erwarten in der Pandemie-Situation wahrscheinlich nur die Wenigsten. Aber zumindest beim Blick aufs Wetter besteht Hoffnung.

Ein Oster-Frühstück auf dem Balkon oder nachmittags im Garten grillen – laut Wetter-Experte Dominik Jung in einigen Teilen des Landes durchaus denkbar!

Wetter an Ostern: Experte mit positiver Prognose

„Ein erster Blick Richtung Ostern verrät: Es sieht nicht übel aus“, lautet die Prognose von Diplom-Meteorologe Dominik Jung bei „wetter.net“. Grund dafür ist das Hoch Margarethe, das zu den Feiertagen schönes Wetter und zweistellige Höchsttemperaturen nach Deutschland bringen könnte.

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So entsteht eine Wettervorhersage

  • Rund 10.000 Bodenstationen, 7.000 Schiffe, 600 Ozean-Bojen, 500 Wetterradarstationen und etwa 3.000 Flugzeuge sorgen weltweit dafür, dass stündlich Wetterdaten erfasst werden.
  • Wettersatelliten bieten eine Überwachung aus dem All.
  • Meteorologen können so das Geschehen rund um die Erde beobachten.
  • Gemessen werden Parameter wie Lufttemperatur und -druck, Windrichtung und -geschwindigkeit oder Wolkenhöhe.
  • So sammeln sich pro Stunde etwa 25.000 Meldungen an.
  • Diese werden ausgewertet und übermittelt - so bleiben Wetterprognosen auf dem aktuellen Stand.

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Am wärmsten wird es in der Südwesthälfte am Gründonnerstag und am Karfreitag. Dort erreichen die Temperaturen zwischen 18 und 20 Grad. Über das Osterwochenende bis zum Ostermontag kühlt es nur minimal ab auf etwa 16 bis 18 Grad.

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Zudem ist kaum mit Niederschlägen zu rechnen. „Den Regenschirm braucht man über die Osterfeiertage kaum“, so Jung. Doch nicht überall in Deutschland treibt die Frühlingssonne die Temperaturen derart in die Höhe.

Hier wird es an Ostern etwas kühler

Wetter-Experte Jung warnt vor einem „Temperaturgefälle“ zwischen dem Südwesten und dem Nordosten. Denn über Osteuropa befinden sich nach wie vor kalte Luftmassen, deren Ausläufer auch in der deutschen Nordosthälfte zu spüren sein werden.

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Zwar sei es auch dort laut Jung „immer noch freundlich“ – dennoch sinken die Tageshöchsttemperaturen im Nordosten während der Feiertage von 14 Grad (Gründonnerstag) stetig bis auf 8 Grad (Ostermontag) ab. Nachts soll sogar mancherorts noch Frost möglich sein, so Jung.

Doch auch dort bleibt es trotz niedriger Temperaturen zumindest bei wenig Wolken und viel Sonnenschein. (at)