Amazon: Ekel-Geständnis! Das machen die Fahrer manchmal heimlich

Deutsche Post: Päckchen nicht angekommen - was Du jetzt tun musst

Deutsche Post: Päckchen nicht angekommen - was Du jetzt tun musst

Viele kennen das Ärgernis. Ihr habt etwas bestellt, doch das Päckchen ist nicht bei euch angekommen und ihr habt auch keine Benachrichtigung im Briefkasten? Euch sind die Hände dann nicht gebunden.

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In der Not frisst der Teufel Fliegen - oder pinkelt eben in die Flasche. Amazon-Mitarbeiter haben jetzt ausgepackt und verraten, dass sie manchmal heimlich in Flaschen pinkeln müssen, weil ihnen mitten auf dem Weg einfach keine andere Möglichkeit bietet.

Dass Paketkuriere bei Amazon oder auch anderen Logistikunternehmen in prekären Verhältnissen arbeiten, wissen wir nicht erst seit Jan Böhmermanns Song „Wir sind Versandsoldaten“ beim Neo Magazin Royale. Immer wieder geriet Amazon in die Kritik, die Paketboten nicht gut genug zu bezahlen. Das Gehalt wurde aufgestockt. Doch bei Twitter entbrannte eine Diskussion über unwürdige Zustände.

Amazon: Manche Fahrer müssen heimlich in Flaschen pinkeln

Im Sozialen Netzwerk hatte ein US-Abgeordneter Ende März ausgeteilt: „Wenn den Mitarbeitern 15 Dollar in der Stunde gezahlt wird, macht das Amazon noch lange nicht zu einem fortschrittlichen Arbeitgeber, wenn sonst Gewerkschaften zerschlagen und Mitarbeiter in Wasserflaschen pinkeln müssen.“ Rumms! Das schlug hohe Wellen. Darüber berichteten mehrere US-Medien.

Amazon reagierte prompt mit einer lapidaren Antwort. „Sie glauben nicht wirklich, dass die Mitarbeiter in Flaschen pinkeln? Wenn das wahr wäre, würde niemand für uns arbeiten. In Wahrheit haben wir rund um die Welt über eine Million unglaubliche Mitarbeiter, die auf das was sie tun stolz sind und von Anfang großartige Löhne, sowie eine Krankenversicherung bekommen.“

Doch die traurige Wahrheit: die Mitarbeiter sahen sich des öfteren dazu gezwungen, wie nun herauskam. Amazon ruderte zurück und entschuldigte sich, wie du es auch auf der offiziellen Website nachlesen kannst >>>

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Der US-Konzern bezeichnete sein Vorpreschen als „Eigentor“ und gab zu, dass der Tweet falsch war. Die Amazon-Logistikcenter verfügen jedoch über genügend Toiletten. Jederzeit könnten Mitarbeiter diese aufsuchen. Doch es sei durchaus richtig, dass Fahrer manchmal „aufgrund des Verkehrs oder manchmal in ländlichen Gebieten Schwierigkeiten haben können, Toiletten zu finden, und dies war insbesondere in der Corona-Pandemie der Fall, als viele öffentliche Toiletten geschlossen wurden.“

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Das ist Amazon:

  • 1994 in den USA von Informatiker Jezz Bezos als Onlinebuchhandlung entwickelt
  • Inzwischen ist es Marktführer im Online-Handel
  • 2019 erwirtschaftete Amazon einen Umsatz von 280 Milliarden Dollar und einen Gewinn von 11,6 Milliarden
  • Amazon bietet nicht mehr nur Waren an, sondern auch verschiedene Dienste wie Prime, Pay, Video oder Music
  • Gründer Bezos gilt als reichster Mensch der Welt, sein Vermögen wird auf mehr als 180 Milliarden Dollar geschätzt

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Das sei aber kein rein spezifisches Amazon-Problem, sondern in der gesamten Logistikbranche ein Hindernis. Man möchte das Problem aber lösen. „Wir wissen noch nicht wie, werden aber nach Lösungen suchen“, heißt es weiter. (js)