„Bares für Rares“: Kandidatin fällt dieser Verkauf schwer – „Sehe sie noch an meiner Mutter“

„Bares für Rares“: Jahrelang konnte sich Birgit von einem Erbstück ihrer Mutter nicht trennen.
„Bares für Rares“: Jahrelang konnte sich Birgit von einem Erbstück ihrer Mutter nicht trennen.
Foto: SCREENSHOT ZDFMediathek

In der ZDF-Show „Bares für Rares“ werden Woche für Woche alte Schätze versteigert. Hinter vielen dieser Objekte stecken die kuriosesten, lustigsten – aber auch emotionalsten Geschichten.

Eine berührende Geschichte steckt auch hinter dem Mitbringsel von „Bares für Rares“- Kandidatin Birgit. Jahrelang konnte sie sich von einem Erbstück ihrer Mutter nicht trennen.

Doch bei dem Preis, welchen sie bei „Bares für Rares“ für das wertvolle Goldstück erhalten soll, sind die Zweifel schnell vergessen.

„Bares für Rares“: Erbstück bedeutet Birgit sehr viel – DESHALB will sie es jetzt versteigern

Für die 49-jährige Bankkauffrau Birgit war dieser Schritt definitiv kein leichter.

Ganze 17 Jahre musste ein Erbstück ihrer verstorbenen Mutter bei der 49-Jährigen zu Hause im Schmuckkästchen verstauben, bis sie sich endlich dazu aufraffen konnte, es bei „Bares für Rares“ zu versteigern.

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Das ist „Bares für Rares“:

  • „Bares für Rares“ ist eine Trödelshow
  • Die Sendung wird seit 2013 im ZDF ausgestrahlt
  • Moderiert wird sie von Horst Lichter
  • Es besteht ein fester Pool der „Bares für Rares“-Händler und Experten
  • Diese sehen sich die mitgebrachten Objekte der Verkäufer an
  • Wenn sich beide Seiten einig sind, erzielen die Verkäufer einen guten Preis für ihre Antiquitäten
  • Die neuen Folgen lauen immer wochentags um 15 Uhr
  • Die Anmeldung für die Show erfolgt online

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Für den Erlös einer goldenen, rechteckigen Uhr mit einem Armband in der Art eines Teppichmusters will sich die „Bares für Rares“- Kandidatin nun endlich mal was Neues kaufen.

„Ich sehe sie immer noch an meiner Mutter“, gibt Birgit aus Hennef betrübt zu, bevor sie das Goldstück von der „Bares für Rares“- Expertin unter die Lupe nehmen lässt.

Doch da die Armbanduhr der Kandidatin selbst nicht passt und auch überhaupt nicht ihrem Stil entspricht, will sich Birgit nun von dem Goldstück trennen.

„Bares für Rares“: Expertin bewertet Goldstück – Horst Lichter stellt die entscheidende Frage

„Eine Schande, dass sowas heutzutage eingeschweißt wird“, stellt „Bares für Rares“- Moderator Horst Lichter sofort fest, als er die Armbanduhr von Birgits verstorbener Mutter betrachtet.

Während sich die „Bares für Rares“- Expertin eher über den Goldwert des Erbstücks Gedanken macht, ist für Lichter eine völlig andere Sache entscheidend.

„Eine Sache, die man ja bei Uhren gerne mal unterschätzt – funktioniert die denn?“, fragt der Moderator die „Bares für Rares“- Kandidatin, worauf sie stolz mit „Ja“ antworten kann.

„Bares für Rares“: Birgits Erwartungen um satte 450 Euro übertroffen

„Leider ist die Uhr nur 17,5 cm lang und daher nicht so einfach zu verkaufen“, muss die Expertin von „Bares für Rares“ zunächst feststellen.

Jedoch wurde das Erbstück vor vielen Jahren in der Stadt Mora produziert und soll mit einem Gewicht von 33 Gramm allein einen Goldwert von satten 650 Euro besitzen.

Schon hiermit sind die Erwartungen der 49-Jährigen, die sich einen Erlös von gerade mal 350 Euro erhofft hatte, weit übertroffen. Doch es soll noch besser kommen.

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Aufgrund der Expertenbewertung hat Birgit ihre Verkaufs-Schmerzgrenze vor dem Treffen mit den Händlern bereits angehoben.

Damit, dass sie die Armbanduhr ihrer verstobenen Mutter am Ende für ganz 800 Euro verkaufen kann, hätte die „Bares für Rares“- Kandidatin wohl selbst jedoch nie gerechnet.

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Birgits Erwartungen wurden somit um ganze 450 Euro übertroffen. Dafür wird sich die 49-Jährige sicherlich ein traumhaftes neues Schmuckstück leisten können. (mkx)

„Bares für Rares“-Händler Waldi ließ zuletzt nicht locker. DIESES Fundstück musste er unbedingt haben!