Lidl hat es bereits, Kunden wünschen es sich auch bei dm und Ikea – kommt jetzt die Bezahl-Revolution?

Lidl: Die Erfolgsgeschichte des Discounters

Lidl: Die Erfolgsgeschichte des Discounters

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Planen Läden wie Lidl, dm, Ikea und Co. jetzt die Bezahlrevolution?

Für den Kunden könnte ein neues Bezahlsystem beim Einkauf bei Lidl, dm und Ikea laut „Business Insider“ einige Vorteile bringen, doch eine solche Revolution ist auch mit Vorsicht zu genießen.

Lidl, Ikea, dm: Diese Technologie wünschen sich die Kunden

Lidl hat es schon: Mit dem Bezahlsystem „Lidl Pay“ können Kunden an der Kasse mit ihrem Handy zahlen. Möglich macht es die hauseigene App, bei der Kunden ihre Bankverbindung hinterlegen müssen. Per Lastschrift wird das Geld dann nach dem Einkauf vom Girokonto abgebucht.

Die Verknüpfung von Einkauf und Konto scheint bei vielen Kunden Anklang zu finden. So könnten sich laut einer im Bericht erwähnten Umfrage etwa 20 Prozent der Befragten vorstellen, bei Lidl ein Girokonto zu eröffnen. Bei dm waren es knapp 19 Prozent.

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In Sachen Kreditkarte zogen die Kunden Ikea vor. Rund 13 Prozent können sich vorstellen, die Plastikkarte mit dem Logo des schwedischen Möbelhauses für künftige Zahlungen zu nutzen.

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Das ist Lidl:

  • Die ersten Lidl-Filialen wurden in den 70ern in Ludwigshafen eröffnet
  • 1999 führt Lidl als erster Discounter Scannerkassen ein
  • Lidl hat in fast allen Ländern Europas Filialen
  • sogar in den USA gibt es rund 100 Filialen
  • weltweit über 190.000 Mitarbeiter, in Deutschland über 70.000 (Stand 2020)

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Lidl, dm, Ikea: Das könnte ein eigenes Bezahlsystem für den Kunden bringen

Doch was springt dabei für den Kunden raus, der für ein solches System intime Bankdaten mit den Unternehmen teilt? Die hauseigenen Bezahlmöglichkeiten könnten laut des Berichts kleine Rabatte liefern. Wer heute über die Lidl-App zahlt, der erhält eine Gutschrift für den nächsten Einkauf.

Ähnliche Anreize sind auch für weitere Einzelhändler wie dm oder Ikea denkbar. Ein weiterer Vorteil: Kunden könnten Bargeld direkt an der Supermarktkasse auszahlen lassen.

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Doch was sich für die Kunden lohnt, muss auch den Unternehmen selbst einen Mehrwert bringen. In diesem Fall könnten Lidl, dm, Ikea und Co. die Kunden mit Rabattaktionen und Gutschriften, die an das jeweilige Bezahlsystem gekoppelt sind, weiter an sich binden.

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Wer beim ersten Lidl-Einkauf bare Münze spart, der erledigt seinen Wocheneinkauf laut „Business Insider“ beim nächsten Mal im gleichen Geschäft. Womöglich legt der Kunde wegen des verlockenden Rabattes zusätzlich auch Produkte in den Einkaufswagen, die er eigentlich nicht benötigt oder anderswo zu besseren Konditionen kaufen könnte. (vh)

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