Formel 1-Star schockt Fans – droht jetzt auch noch DAS?

Formel 1: Düstere Prognose von Fernando Alonso.
Formel 1: Düstere Prognose von Fernando Alonso.
Foto: imago images/Motorsport Images

Seit vielen Jahren haben die Fans in der Formel 1 einen Traum: Endlich wieder einen spannenden Kampf an der Spitze und im Idealfall einen Weltmeister, der nicht für Branchenprimus Mercedes fährt.

Zu gähnend war die Langeweile in der Formel 1 über die letzten Saisons. Große Hoffnungen ruhen auf 2022. Doch ein Formel 1-Star sorgt mit seinen Äußerungen jetzt für Ernüchterung bei den Fans.

Formel 1: Sorgen die Regeländerungen doch nicht für Spannung?

Für das kommende Jahr hat die Formel 1 eine Revolution ausgerufen. Durch ein stark verändertes Reglement sowie eine Gehaltsobergrenze für die Teams soll das Fahrerfeld wieder enger zusammenrücken.

Viele Teams aus dem Mittelfeld wie McLaren, Alpine oder Aston Martin wittern ihre Chance plötzlich ganz vorne mitzufahren. Ob das realistisch ist? Ausgerechnet ein Star des Rennzirkus meldet nun Zweifel an: Fernando Alonso, Alpine-Pilot und Weltmeister von 2005 und 2006.

Der Spanier ist nicht davon überzeugt, dass plötzlich mehrere Teams um den Titel fahren. „Ich denke, im ersten Jahr gibt es immer ein Team, das ein gewisses Extra bekommt mit den neuen Regeln, indem es die Regeln etwas anders interpretiert und dadurch einen Vorteil bekommt“, erklärt Alonso laut „Motorsport-Total“.

+++ Sebastian Vettel: Diese Worte dürften ihm Hoffnung machen +++

Für die Erwartungen der Fans wäre das in doppelter Hinsicht ein Rückschlag. Aktuell herrscht in der Formel 1 nach langer Zeit endlich wieder Spannung und dann sollen die Reformen, die einen engen Meisterschaftskampf garantieren sollen, das Gegenteil bewirken?

Alonso macht Hoffnung für die folgenden Jahre

Alonso schränkt allerdings auch ein, dass er dieses Problem nur im ersten Jahr sehe. Allgemein sei er davon überzeugt, dass die Regeländerung ihre Wirkung zeigen wird. „Hoffentlich bedeutet dieses neue Reglement nach zwei, drei Jahren einen engeren Kampf. Das wäre besser für die Zukunft“, so der Spanier.

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Die Formel 1 muss sich derzeit allerdings mit ganz anderen Problemen herumschlagen. Der Rennkalender wurde erneut durcheinandergebracht. Der Türkei-GP wurde abgesagt, stattdessen gibt es nun zwei Rennen auf einer Strecke. (mh)