Martin Rütter: Hundeprofi stinksauer – „Das ist eine Katastrophe“

Martin Rütter sieht aktuell ein großes Problem bei Hundehaltern. (Archivbild)
Martin Rütter sieht aktuell ein großes Problem bei Hundehaltern. (Archivbild)
Foto: IMAGO / Karina Hessland

Er gehört zu den bekanntesten Hundetrainern Deutschlands: Martin Rütter. Immer da, wo Hundebesitzer mit ihren Vierbeinern nicht weiterwissen, ist Martin Rütter zur Stelle. Doch der gebürtige Duisburger ist gerade nicht so gut auf Menschen zu sprechen, die sich während der Corona-Pandemie einen Hund anschaffen.

In der NDR-Talkshow „3 nach 9“ äußert der 50-Jährige am Freitagabend seinen Unmut und macht Aussagen, die schockieren.

Martin Rütter: Hundeprofi ist wütend – „Das ist eine Katastrophe“

Seit der Pandemie ist die Zahl der Hundebesitzer deutlich gestiegen. Für Martin Rütter kein guter Trend: „Das ist natürlich eine mittelschwere Katastrophe für die Hunde“, lässt der Hundeprofi sauer vom Tisch. Warum, erklärt er auch.

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Das ist Martin Rütter:

  • Martin Rütter wurde am 22. Juni 1970 in Duisburg geboren
  • Er studierte Sportwissenschaften
  • Danach ließ sich Martin Rütter zum Tierpsychologen ausbilden
  • 2008 startete bei Vox seine eigene Sendung „Der Hundeprofi“
  • Mittlerweile moderiert Rütter auch die RTL-Show „Martin Rütter – Die Welpen kommen“
  • Er hat schon diverse Bücher über das Training von Hunden verfasst
  • Beim Sender Vox laufen Rütters neue Shows „Helden auf vier Pfoten“ und „Der Hundeprofi – Rütters Team“

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„Es ist ja gut, dass viele aus dem Tierheim raus sind. Die Tierheime sind deutlich leere aktuell. Das ist ja eine schöne Tendenz. Parallel gibt es aber Menschen, die einen Welpen kaufen wollen und das hat dazu geführt, dass der illegale Welpenhandel extremer wird. D.h., im Moment zahlt man für eine Französische Bulldogge das Drei- bis Vierfache von dem, was noch vor der Pandemie war.“

Martin Rütter: Schlimme Folgen für Hunde

Und nicht nur das. Es gibt noch weitaus schlimmere Folgen, die vor allem die Hunde selbst betreffen, weiß Martin Rütter. Er erklärt: „Das führt dazu, dass Inzucht verpaart wird, noch mehr ungesunde Hunde zur Welt kommen und, ich frage mich ja, wo landen die Hunde eigentlich, wenn wir alle mal durchgeimpft sind und die Leute wieder vom Homeoffice zur Arbeit gehen.“

Kurzum: Martin Rütter sieht für die Zukunft ein großes Problem. Seine Befürchtung ist, „dass viele Menschen total unterschätzen, was es bedeutet, einen Hund zu halten, wenn man nicht mehr so viel Freizeit hat. Und das wäre wirklich Wahnsinn“, so der Tierpsychologe bei „3 nach 9“.

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Er ist sich sicher, und auch die Tierheime, dass es nächstes Jahr eine Welle geben wird, in der einige Hunde wieder abgegeben werden.

Während Martin Rütter wütend über die derzeitige Hunde-Lage ist, gibt es dagegen für TV-Zuschauer und Fans von „Bauer sucht Frau“ gute Nachrichten. Dort geht es zwar nicht um Hunde, aber um die große Liebe. RTL macht dazu eine Hammer-Ankündigung und verrät, dass es erstmals seit acht Jahren wieder etwas ganz Besonderes geben wird. Hier mehr >>>