Olympia 2021: Romantischer Knister-Moment in der ARD! Plötzlich geht Bundesliga-Star auf die Knie

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Wo läuft was? Die Verteilung der Fußball-Übertragungsrechte kann etwas verwirrend sein. Wir verschaffen euch einen Überblick.

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Die ganze Sportwelt blickt auf Olympia 2021!

Vom 23. Juli bis zum 8. August steigt in Tokio das größte Sportevent der Welt, das aufgrund der Corona-Pandemie um ein Jahr verschoben werden musste. Und so wurde aus den Olympischen Spielen 2020 nun Olympia 2021.

Olympia 2021: Alle Infos live aus Tokio

Weil die Corona-Pandemie noch längst nicht besiegt ist, steht die Austragung der Olympischen Spiele in Tokio stark in der Kritik. Allen kritischen Stimmen zum Trotz kämpfen die Athletinnen und Athleten in diesem Sommer dennoch in der japanischen Hauptstadt um die Medaillen.

Alle Infos zu Olympia 2021 gibt’s hier bei uns im Live-Blog!

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Medaillenspiegel:

1. China (5 Gold/1 Silber/3 Bronze)

2. Japan (5/1/0)

3. USA (3/2/4)

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28. Deutschland (0/0/2)

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16.10 Uhr: Plötzlich wurde es romantisch in der ARD: Bundesliga-Star geht auf die Knie

Romantik-Geste in der ARD! Nach dem hart umkämpften 3:2 Sieg gegen Saudi-Arabien steht die Tür für das Viertelfinale den deutschen Fußballern weiter offen. Doch nach dem Spiel sorgte eine ganz andere Geste für Furore.

ARD-Journalisten Lea Wagner hatte Bundesliga-Star Max Kruse vor dem Mikro, der auch erst einmal die vergangenen 90 Minuten analysierte. Vor allem die Defensive sei noch zu offen. Doch die Analyse des 33-Jährigen rückte plötzlich ganz in den Hintergrund. Denn schon zu Beginn des Gesprächs hatte er eine ganz besondere Botschaft angekündigt.

„Eigentlich wollte ich warten, bis ich ein Tor schieße, aber wer weiß ob das passiert. Deswegen habe ich eine Message an meine Freundin zu Hause“, sagt Kruse. Er nimmt das ARD-Mikro und zieht sein Trikot aus. Darunter ein weiteres T-Shirt mit einer Botschaft auf Kurdisch.

Dann geht er auf die Knie: „Wir sind jetzt schon ein paar Monate zusammen, fast ein Jahr“, beginnt Kruse. „Ich bin zwar nicht bei dir…“ setzt er dann wieder an, holt einen imaginären Ring aus seiner Hosentasche und sagt : „Ich liebe dich und ich frage dich, ob du meine Frau werden willst.“ Ein Video von dem Interview kannst du hier sehen.

14.06 Uhr: Zweite Medaille lässt nicht lange auf sich warten

Kurze Zeit später konnte sich Team Deutschland über die zweite Medaille freuen. die Bogenschützinnen konnten im Team-Wettbewerb ebenfalls Bronze ergattern.

Im kleinen Finale gegen Weißrussland dominierte das deutsche Team zwei Sätze lang das Geschehen, ehe die Osteuropäerinnen aufdrehten. So brauchte Lisa Unruh im dritten Satz im letzten Schuss eine Zehn. Die beste deutsche Athletin feuerte mit ihrem Bogen einen Paradeschuss ab und sicherte so für ihr Team die Bronzemedaille.

Sonntag, 25. Juli, 8.53 Uhr: Wasserspringerinnen Punzel/Hentschel holen erste deutsche Olympia-Medaille

Die Wasserspringerinnen Tina Punzel/Lena Hentschel haben bei Olympia in Tokio für die erste deutsche Medaille gesorgt. Die Europameisterinnen sicherten sich im Synchronwettbewerb vom 3-m-Brett mit 284,97 Punkten Bronze. Der Sieg ging an die favorisierten Wang Han/Shi Tingmao (326,40), die China das fünfte Gold hintereinander in dieser Disziplin bescherten. Silber holten Melissa Citrini Beaulieu/Jennifer Abel (Kanada/300,78).

Für den Deutschen Schwimm-Verband (DSV) ist es die erste Olympiamedaille in diesem Wettbewerb seit 2008, als Ditte Kotzian und Heike Fischer in Peking ebenfalls Bronze gewonnen hatten.

15.47 Uhr: Handballer außer sich

Nach dem verlorenen Krimi gegen Europameister Spanien kochten die Emotionen hoch.

Philipp Weber war außer sich. „Es ist schwierig, jetzt gerade vernünftige Worte zu finden, weil ich extrem sauer bin“, schimpfte der Spielmacher der deutschen Handballer nach dem höchst unglücklich verlorenen Krimi zum Olympia-Auftakt gegen Europameister Spanien. Er fühle sich „schon ein bisschen verarscht“, sagte Weber nach der 27:28-Niederlage, „wenn zwei Mal infolge das gleiche passiert“.

Statt ein erstes Ausrufezeichen auf dem Weg in Richtung der angepeilten Medaille zu setzen und mit ein wenig Gelassenheit an die kommenden schweren Aufgaben gehen zu können, kochten nach dem 27:28 die Emotionen hoch. Zwei umstrittene Stürmerfouls gegen das deutsche Team in den Schlussminuten verhinderten ein Happy End nach tollem Kampf.

„Das ist ein enttäuschender Start, denn wir hätten mehr verdient gehabt“, sagte Bundestrainer Alfred Gislason zum bitteren Start in seine Medaillenmission. Natürlich wurmten auch ihn die fragwürdigen Schiedsrichter-Entscheidungen, doch der Isländer biss sich auf die Zunge. Er attestierte seiner Mannschaft - zurecht - einen phasenweise starken Auftritt und lenkte die Konzentration auf die kommenden Aufgaben. „Wir haben nicht viel Zeit und müssen uns auf Argentinien vorbereiten“, sagte Gislason: „Das wird kein einfaches Spiel.“

10.47 Uhr: Enttäuschung für die deutschen Handballer

Im ersten Gruppenspiel müssen die deutschen Handballer gegen Spanien eine bittere Niederlage hinnehmen. Am Ende heißt es 27:28 aus deutscher Sicht. Der Schluss war dabei kaum an Spannung zu überbieten. In letzter Sekunde bekam Deutschland nochmal einen Freiwurf und hatte die Chance zum Ausgleich. Doch der Ball segelte über Mauer, Torwart und Tor – der erste Rückschlag bei den olympischen Spielen.

Samstag, 06.15 Uhr: Erste Goldmedaille vergeben

Die chinesische Sportschützin Yang Qian hat die erste Goldmedaille bei den Olympischen Sommerspielen in Tokio gewonnen. Die Asienmeisterin setzte sich im Finale mit dem Luftgewehr am Samstag mit 251,8 Ringen vor der für das Russische Olympische Komitee startenden Anastasiia Galaschina (251,1) und Nina Christen (Schweiz/230,6) durch. Die deutsche Starterin Jolyn Beer (Lochtum) hatte das Finale verpasst, die Sportsoldatin war in der Qualifikation 17. geworden.

„Es ist unfassbar, dass ich hier sein kann. Ich war wirklich nervös. Die Konkurrenz war wirklich eng, aber ich bin so glücklich, dass ich gewinnen konnte“, sagte Yang nach dem größten Erfolg ihrer Karriere. Die 21-Jährige erhielt ihre Goldmedaille aus den Händen von Thomas Bach: Der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) vergibt traditionell die ersten Medaillen der Spiele.

19.06 Uhr: Deutsche Athleten spotten über Outfit

Die deutschen Basketballer sind vom Olympia-Outfit des „Teams D“ anscheinend wenig begeistert. Sowohl Maodo Lo aus auch Niels Giffey jedenfalls lästerten in ihren Instagram-Storys vor der Eröffnungsfeier der Sommerspiele in Tokio über das Design des Ausrüsters adidas.

„Yeeeooo, wer ist verantwortlich für dieses Outfit“, schrieb Lo, er verlinkte den Sportartikelhersteller und das Team Deutschland. Allerdings werde er es in angemessener Lässigkeit tragen. Giffey (beide Alba Berlin) schrieb: „Wer denkt sich das aus?“ Er stellte seinen Followern zur Wahl, ob es eher zu einer Technoparty oder zur Olympia-Eröffnungsfeier gehe.

Die Sportler trugen ein mintfarbenes Outfit, eine Weste und Neon-Schuhe.

17.02 Uhr: Erster Corona-Fall im deutschen Team!

Im deutschen Olympia-Team in Tokio gibt es einen ersten Coronafall. Der Radsportler Simon Geschke sei positiv auf das Virus getestet worden und werde daher nicht am Straßenrennen am Samstag teilnehmen können, teilte der Deutsche Olympische Sportbund am Eröffnungstag der Spiele mit.

Alle weiteren Athleten und Betreuer des Radsportteams seien negativ getestet worden.

15.02 Uhr: Kuriosum bei Eröfnungsfeier

Um 13 startete die Eröffnungsfeier der diesjährigen olympischen Spiele. Im Stadion durften zwar keine Zuschauer anwesend sein, doch an den heimischen Bildschirmen verfolgten Sportbegeisterte weltweit das Event. Doch bei der musikalischen Untermalung beim Einlauf der Nationen mussten einige stutzen. In Tokio lief nämlich ganz besondere Musik. Hier alle Infos >>>

Freitag, 08.04 Uhr: New York leuchtet für Olympia

Anlässlich der offiziellen Eröffnung der Olympischen Spiele in Tokio soll die Spitze des New Yorker Empire State Buildings am Freitag in den Farben der Fahnen aller Teilnehmerstaaten leuchten. Die einzelnen Farbkombinationen würden immer abwechselnd für einige Sekunden zu sehen sein - darunter auch Schwarz, Rot, Gold für Deutschland, teilten die Betreiber des berühmten Gebäudes in Manhattan am Donnerstag mit. Das Hochhaus, das in diesem Jahr seinen 90. Geburtstag feiert, leuchtet fast jeden Abend in anderen Farben zur Würdigung etwa von Feiertagen oder Sportmannschaften.

20.52 Uhr: Kuriose Wende bei Guinea

Noch am gestrigen Abend hatte Guinea angekündigt, seine fünf Athleten wegen der Corona-Lage nicht in Tokio antreten zu lassen. Nun folgt die plötzliche Kehrtwende.

Am Donnerstag verkündete Sportminister Sanoussy Bantama Sow: „Die Regierung hat Garantien von den Gesundheitsbehörden erhalten und gibt nun ihre Zustimmung für die Teilnahme der Sportler.“

16.13 Uhr: Herber Dämpfer für das Deutsche Fußballteam

Es ist die erste Enttäuschung beim deutschen Fußballteam. Im ersten Spiel bei Olympia unterlag die Elf von Stefan Kuntz Brasilien mit 2:4. Richarlison schoss die Deutschen mit einem Hattrick schon im ersten Durchgang ab.

Amiri und Ache brachten den U21-Europameister zwar nochmal ran, doch in der Schlussphase machte Paulinho den Sack zu.

14.32 Uhr: Deutsches Boot auf Reise nach Tokio beschädigt

Das deutsche Paradeboot, der Kajak-Vierer, wurde auf der Reise nach Tokio beschädigt und kann bei den Wettkämpfen nicht eingesetzt werden. „Bei uns ist der Supergau eingetroffen. Ein Gabelstapler ist beim Verladen ins Boot gekracht, ein Totalschaden“, sagte Routinier Ronald Rauhe in seiner Instagram-Story nach dem Crash des Hightech-Bootes in Luxemburg. Ein Totalschaden sei entstanden. Ein Ersatzboot für Max Rendschmidt, Rauhe, Tom Liebscher und Max Lemke ist bereits unterwegs.

„Der Trainer und wir waren erst einmal ziemlich aufgelöst. Das Besondere ist, dass es dieses Boot mit dieser Bauweise auf der ganzen Welt nur zweimal gibt“, erklärte Liebscher. „Eins ist jetzt zerstört, das andere haben wir aktuell bei der Vorbereitung in Duisburg genutzt. Dieses Boot muss jetzt schnellstmöglich nach Tokio“, sagte Liebscher.

11.25 Uhr: Skandal: Eröffnungsfeier-Boss gefeuert

Die Vorbereitung der Sommerspiele ist von einer Reihe von Skandalen überschattet worden. Einen Tag vor der Eröffnungsfeier wurde deren künstlerischer Leiter gefeuert. Show-Direktor Kentaro Kobayashi stolperte über einen alten Sketch, in dem er sich über den Holocaust lustig gemacht hatte. Laut der Cheforganisatorin der Spiele, Seiko Hashimoto, war noch unklar, welche Auswirkungen Kobayashis Abgang auf die Eröffnungszeremonie haben würde. Ministerpräsident Yoshihide Suga sprach sich dafür aus, an den bisherigen Plänen festzuhalten.

Erst Anfang der Woche war einer der Komponisten für die Eröffnungsfeier wegen Mobbens von behinderten Mitschülern während seiner Schulzeit zurückgetreten. Seine vierminütige Komposition wird bei der Zeremonie am Freitag nun nicht verwendet. Bereits im Februar hatte der damalige Olympia-Cheforganisator Yoshiro Mori wegen frauenfeindlicher Äußerungen sein Amt niederlegen müssen. Im März folgte dann der Rücktritt des damaligen Kreativdirektors für die Eröffnungs- und Abschlussfeier. Er hatte geplant, ein Plus-Size-Model als „Olympig“ - olympisches Schwein - bei der Eröffnungsfeier ins Stadion einschweben zu lassen.

Donnerstag, 07.41 Uhr: Duo trägt deutsche Fahne

Wie der DOSB jetzt bekannt gab, trägt erstmals ein Duo die deutsche Fahne bei der Eröffnungsfeier am Freitag. Beachvolleyballerin Laura Ludwig und Wasserspringer Patrick Hausding führen die deutsche Delegation bei der Eröffnungszeremonie am Freitag in Tokio an.

„In Tokio starten erstmals genauso viele Frauen wie Männer. Die Athletinnen haben sich lange dafür eingesetzt und gekämpft. Das Fahnenträger-Duo ist eine großartige Chance, diesen Erfolg sichtbar zu machen“, sagte DOSB-Vorstandschefin Veronika Rücker.

22.57 Uhr: Guinea sagt Olympia-Teilnahme ab!

Guinea verzichtet aufgrund der Corona-Pandemie kurzfristig auf die Teilnahme an den Olympischen Spielen. Das teilte Sportminister Sanoussy Bantama Sow am Mittwoch mit. Guinea wollte ursprünglich mit fünf Athleten in Tokio an den Start gehen.

„Aufgrund des Wiederauflebens von COVID-19-Varianten hat die Regierung, die sich um die Erhaltung der Gesundheit der Athleten bemüht, mit Bedauern die Absage der Teilnahme Guineas an den Spielen in Tokio beschlossen“, schrieb der Sportminister laut der französischen Nachrichtenagentur AFP in einem Brief an den Präsidenten des Olympischen Komitees von Guinea.

Ob dies allerdings der wahre Grund für den Rückzug ist, ist unklar. Eine der Regierung nahestehende Quelle berichtete gegenüber AFP von finanziellen Problemen des armen westafrikanischen Landes. Auch nationale Medien spekulierten über nicht gezahlte Prämien.

Guinea, das bei elf Olympischen Spielen noch nie eine Medaille gewonnen hat, sollte in Tokio durch Fatoumata Yarie Camara (Ringen), Mamadou Samba Bah (Judo), Fatoumata Lamarana Toure und Mamadou Tahirou Bah (Schwimmen) sowie Aissata Deen Conte (Leichtathletik) vertreten sein. Vor Guinea hatte Nordkorea im April angekündigt, nicht an den Olympischen Spielen teilzunehmen, um seine Athleten vor Risiken im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie zu schützen.

10.57 Uhr: Positiver Kokain-Test! Olympia-Aus für Springreiter Kermond

Für den australischen Springreiter Jamie Kermond sind die Olympischen Spiele nach einem positiven Kokaintest schon vor der Abreise nach Tokio beendet. Wie die Nachrichtenagentur AFP berichtet, wurde Kermond vorübergehend gesperrt.

„Es ist wahrscheinlich, dass das positive Ergebnis von einem einzigen Freizeitkonsum der Droge bei einer gesellschaftlichen Veranstaltung stammt und keinen Zusammenhang mit meinem Reitsport hatte“, teilte Kermond in einem Statement mit: „Ich bin extrem enttäuscht und reuig, werde aber die volle Verantwortung tragen.“

Bei dem 36 Jahre alten Kermond, der unter anderem für sein Land bei den Weltreiterspielen 2006 in Aachen angetreten war, sei am 26. Juni eine Dopingprobe positiv ausgefallen.

„Ihm ist es untersagt, an irgendeinem Event unter dem Code der Welt-Anti-Doping-Agentur teilzunehmen, während die Sperre in Kraft ist. Dazu zählen auch die Olympischen Spiele“, teilte der Verband Equestrian Australia mit.

9.21 Uhr: Brisbane ist Gastgeber der Olympischen Spiele 2032

Brisbane ist Gastgeber der Olympischen Spiele 2032. Die Metropole im australischen Bundesstaat Queensland erhielt am Mittwoch von der 138. Session des Internationalen Olympischen Komitees in Tokio den Zuschlag für die Sommerspiele in elf Jahren. Brisbane war im Rahmen eines neuen Vergabeverfahrens vom IOC zum „bevorzugten Bewerber“ erklärt worden und stand daher als einziger Kandidat für die Spiele der XXXV. Olympiade zur Wahl. Für Australien werden es die dritten Sommerspiele nach 1956 in Melbourne und 2000 in Sydney.

7.39 Uhr: Willkommen im Live-Blog!

Guten Morgen und herzlich willkommen zu unserem Live-Blog zu den Olympischen Spielen 2021 in Tokio. Hier versorgen wir dich mit allen Olympia-Infos!