Edeka: Ekel-Auszeichnung! Doch Supermarkt-Kette wehrt sich gegen Vorwürfe

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Autsch, das hat gesessen! Doch Edeka will die heftigen Ekel-Vorwürfe, die gegen das Supermarktunternehmen erhoben wurden, nicht auf sich sitzen lassen.

Für viele Verbraucherinnen und Verbraucher ist das Thema Fleischqualität wichtig. Schon lange beanstanden zudem vor allem Aktivistinnen und Aktivisten die Haltung all jener Tiere, die später in der Supermarktauslage landen. Edeka muss sich diesbezüglich nun einen harschen Vorwurf gefallen lassen!

Edeka von Greenpeace mit „Goldener Kotzwurst 2021“ ausgezeichnet – Supermarkt wehrt sich

Es ist keine schöne Auszeichnung, die Edeka am 24. August von der Umwelt- und Naturschutz-Organisation Greenpeace erhalten hat! Mit der „Goldenen Kotzwurst“ soll nämlich Kritik daran geübt werden, dass Edeka nicht auf Billigfleisch der Haltungsformen eins und zwei verzichten möchte. Doch stimmt das wirklich?

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Ein paar Fakten über Edeka:

  • Edeka wurde 1907 in Leipzig gegründet
  • Edeka steht für Einkaufsgenossenschaft der Kolonialwarenhändler
  • Der Hauptsitz von Edeka ist in Hamburg
  • 376.000 Menschen arbeiten bei Edeka (Stand 2018)

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Nein, so die Antwort von Edeka – doch erst einmal von vorne: Während Aldi und Rewe bereits ankündigten, ab Juli 2030 nur noch Fleisch der Haltungskategorien drei und vier verkaufen zu wollen, weigere sich Edeka nach wie vor, „einen Zeitplan für den Ausstieg aus den Haltungsformen 1 und 2 vorzulegen“, so Greenpeace.

„Edeka’s Fleischangebot ist richtig hot fürs Klima und super eng für die Tiere. Regendelfin und Greenpeace-Aktive finden, das ist einsame Spitze, und haben’s mit der GOLDENEN KOTZWURST 2021 ausgezeichnet. Denn das gibt’s in Zukunft weiterhin bei Edeka: Tierleid-Garantie, Artensterben-Garantie, Klimakrise-Garantie“, so die harten Worte der Naturschutzorganisation auf Instagram.

Dazu posiert Influencerin Marie von den Benken (auf Twitter Regendelfin) auf einem Foto vor der Edeka-Zentrale in Hamburg mit dem Negativ-Award.

Edeka wehrt sich gegen „Goldenen Kotzwurst 2021“ – und kündigt Verzicht auf Haltungsstufe eins an

Edeka möchte das jedoch nicht auf sich sitzenlassen und wiederspricht der Darstellung von Greenpeace nun vehement. Auf Nachfrage des Portals „t-online“ gab das Unternehmen folgende Stellungnahme ab: „Die Vorwürfe von Greenpeace weisen wir entschieden zurück. Die Verbesserung des Tierwohls ist uns seit Jahren ein wichtiges Anliegen. Daher begrüßen wir die Weiterentwicklung der Haltungsbedingungen von Nutztieren in Deutschland und treiben diese Entwicklung aktiv mit voran.“

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Zudem kündigte Edeka gegenüber „t-online“ Veränderungen an: „Wir können bestätigen, dass auch EDEKA plant, bereits kurzfristig auf die Haltungsstufe 1 bei Frischfleisch zu verzichten. Gemeinsam mit unseren Partnern aus der Landwirtschaft erarbeiten wir dazu aktuell die konkreten Details. Insbesondere der Anteil der Haltungsstufen 3 und 4 wird in den kommenden Jahren massiv weiter ausgebaut – dazu zählt auch unser umfangreiches Bio-Sortiment.“

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