Aldi: Grusel-Fund vor Filiale! Feuerwehr muss anrücken – und ist entsetzt

Deshalb gibt es den Aldi-Äquator

Deshalb gibt es den Aldi-Äquator

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Mit diesem Fund hatten Feuerwehrleute in den Landkreisen Emsland und der Grafschaft Bentheim nicht gerechnet.

Die waren zu einer Filiale des Discounters Aldi gerufen worden. Dort hingen Menschen an Laternenpfählen – zumindest auf den ersten Blick.

Glücklicherweise war das, was sich hier abspielte, kein grausamer Mord, sondern eine Protestaktion gegen Aldi!

Aldi: Strohpuppen in Laternen

Denn es handelte sich glücklicherweise nur um Strohpuppen, wie eine Polizeisprecherin sagte. Die Puppen hingen zum Teil in großer Höhe an Laternenmasten.

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Damit wollten wohl Bauern gegen die Fleischpreise des Discounters protestieren. Auf den Puppen standen Aussagen wie „Ihr zählt die Millionen und wir sind am verrecken“ [sic, Anm. d. Red].

Bei der Feuerwehr ist die Aktion nicht so gut angekommen. Ein Feuerwehrsprecher nannte die Aktion makaber, berichtet die Deutsche Presse-Agentur. Es sei nicht zu erkennen gewesen, ob es sich nicht doch um, echte Menschen handele.

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Das ist Aldi:

  • Aldi Nord und Aldi Süd sind zwei separate Unternehmensgruppen
  • Aldi steht für Albrecht-Discount: 1913 machte sich Karl Albrecht in Essen als Brothändler selbstständig
  • 1962 wurde der Familienbetrieb zu einem reinen Discounter umfunktioniert und hat den heutigen Namen „Aldi“ gekriegt
  • Die Trennung in Nord und Süd erfolgte 1961
  • Mittlerweile zählt Aldi zu den zehn größten Einzelhandelsgruppen weltweit
  • Aldi Nord hat seinen Sitz in Essen, Aldi Süd in Mülheim
  • Zwischen diesen beiden Städten verläuft auch die imaginäre Linie der Zugehörigkeit in Deutschland nach Nord und Süd

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Aldi: Protest gegen Billigfleisch

Laut Polizei entfernten die Feuerwehrleute auch verschiedene Protest-Plakate der Bauern. Größere Menschenansammlungen habe es jedoch nicht gegeben.

Die „Neue Osnabrücker Zeitung“ berichte, dass hinter der Aktion „besorgte Schweinehalter“ stecken würden. Diese wollen auf ihre oft schwierige Lage hinweisen und fordern faire Preise für ihr Fleisch. (dpa/evo)