Inflation: ARD-Mann findet Preisexplosion toll – Zuschauer auf 180: „Nicht alle Latten am Zaun!“

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Viele Bürgerinnen und Bürger machen sich große Sorgen um die steigende Inflation. Besonders bei Energie und Sprit beunruhigt der Preisanstieg bereits jetzt die Verbraucher. Ganz anders sieht es dagegen WDR-Redakteur Detlef Flintz. In seinem Kommentar in den ARD-Tagesthemen freut sich der TV-Mann über steigende Preise für fossile Energieträger.

Diese unbequeme Meinung zur Inflation treibt viele Zuschauer auf die Palme. Sie werfen Flintz für seinen Tagesthemen-Beitrag Arroganz und Zynismus vor.

Inflation: Zuschauer auf 180, weil ARD-Mann in den Tagesthemen Preisexplosion feiert

Schon mit den ersten Sätzen seines Tagesthemen-Kommentars dürfte Flintz den Blutdruck zahlreicher Zuschauer in die Höhe katapultiert haben: „Er ist da, der Preisschock. Gut so! Denn nur wenn Öl und Gas spürbar teurer werden, kriegen wir die Erderwärmung in den Griff.“

Inflation in Deutschland erstmals über 4 Prozent

Der Erdgas-Preis ist im Vergleich zum Oktober 2020 von 14,95 Euro pro MWh zuletzt auf heftige 116,02 Euro angestiegen! Das dürfte auch mittelfristig bei den privaten Haushalten ankommen, die mehr fürs Heizen werden zahlen müssen. An den Tankstellen kostet Benzin derweil teilweise schon jetzt über zwei Euro.

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Im September teilte das Statistische Bundesamt mit, dass die Inflationsrate erstmals seit 28 Jahren über der Vier-Prozent-Marke lag, nämlich bei 4,1 Prozent. Die Energiekrise spielt dabei eine zentrale Rolle.

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Mehr über die ARD-Tagesthemen:

  • Die Nachrichtensendung im Ersten gibt es seit 1978
  • Die Sendung läuft in der Regel von Montag bis Donnerstag um 22.15 Uhr und am Freitag um 21.45 Uhr.
  • Am Wochenende ist die Sendung mit 20 Minuten kürzer.
  • Moderatoren sind Caren Miosga, Ingo Zamperoni und Aline Abboud.

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Tagesthemen-Kommentar über Energiepreis-Explosion: WDR-Mann meint, wir Konsumenten sollten „froh sein“

Der WDR-Mann ist dennoch der Meinung, man solle „froh sein, dass wir gezwungen werden, Konsum und Produktion zu ändern“. Jetzt gehe es darum, achtsamer zu heizen, auf Energiefresser im Haushalt sowie auf Kurzstreckenflüge zu verzichten.

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Zwar erwähnt der Journalist, dass es als Ausgleich einen Umbau des Sozialstaates zur Förderung einkommensschwacher Haushalte brauche, und fordert ein Grundeinkommen für alle, doch viele Zuschauer sind auf 180. Lebensfremd seien seine Forderungen, meckern sie. Argumentiert da jemand aus dem Elfenbeinturm heraus?

So sprach Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Paritätitschen Gesamtverbandes, in der ARD-Sendung „hart aber fair“ am Montagabend von 13,2 Millionen Menschen im Armutsbereich in Deutschland. Sie werden sich kaum ebenso für steigende Preise erwärmen können, wie es Flintz kann.

Tagesthemen (ARD): Selbstkasteiung auch schon 2019 - „Macht Fleisch, Auto fahren und fliegen so verdammt teuer, dass wir davon runter kommen“

Das Tagesthemen-Meinungsstück erinnert an einem Kommentar, der ebenfalls in der Nachrichtensendung ausgestrahlt wurde. WDR-Mann Lorenz Beckhardt bekannte 2019 selbstanklagend: „Ich bin Konsum-Junkie“ und stellte sich die Frage, wieso er sich für seinen Lebenswandel nicht selbst schäme. Er forderte von der Politik Maßnahmen gegen die Konsumsucht: „Macht Fleisch, Auto fahren und fliegen so verdammt teuer, dass wir davon runter kommen. Bitte! Schnell! Dann wählen wir auch euch alle!“

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Shitstorm nach Tagesthemen-Kommentar: „Genau - soll der Pöbel doch im Winter frieren“

Auch damals gab es schon einen mächtigen Shitstorm gegen die „Selbstkasteiung“ in den Tagesthemen. So bekommt auch Detlef Flintz heute in den Sozialen Netzwerken die volle Wut für seine Inflationsfreude ab. Einige Zuschauer-Kommentare auf Twitter und Facebook:

  • „Öffentlich-rechliche Arroganz überbezahlter Mitarbeiter.“
  • „Klar, wenn ich die dicken ÖRR-Gehälter/Pensionen einstreichen würde, könnte ich auch eine solche Unverschämtheit, von mir geben!“
  • „Finde das etwas arrogant gegenüber den Leuten, die am Minimum leben.“
  • „Der hat doch die Latten nicht mehr am Zaun!“
  • „Autofahren, reisen und heizen nur noch für Reiche? Ich kann mir grüne Politik nicht leisten.“
  • „Genau – soll der Pöbel doch im Winter frieren, weil er sich das Heizen nicht mehr leisten kann.“
  • „Wer in so einer Blase lebt, hat leicht reden. Absolut realitätsfern.“
  • „Welche Alternativen haben die Menschen heute, welche sie sich kein neues Auto leisten können? Und wer soll die neue Heizungsanlage bezahlen?“

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