Ryanair: Malle-Urlauber wollen in Flieger steigen – aber DAS wird ihnen zum Verhängnis

Mallorca: Das sind die Hotspots der beliebten Ferieninsel

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Nach rund anderthalb Jahren Pandemie war die Freude groß, als es für viele Menschen endlich wieder in den Urlaub ging – wovon natürlich auch Fluggesellschaften wie Ryanair profitierten.

Während einige Touristen sich ganz spontan eine Reise buchten, griffen andere auf ihre Rückerstattungen von bereits stornierten Flügen zurück. Dabei kam es jedoch bei Hunderten Ryanair-Kunden zu massiven Problemen. Denn: Sie wurden plötzlich nicht mehr ins Flugzeug gelassen.

Ryanair: Kunden werden beim Check-in plötzlich abgewiesen

Bei einem Ryanair-Flug nach Mallorca soll es dem „Mallorca Magazin“ zufolge zu großem Ärger am Terminal gekommen sein. Denn erst beim Versuch einzuchecken, erfuhr ein Teil der Passagiere, dass die Airline sie blockiert hatte. Ein Zutritt zum Flieger wurde ihnen verwehrt.

Während es bei der Buchung noch keinerlei Probleme für die Kunden gab, wurde später beim Check-in sogar die Betrugsabteilung von Ryanair eingeschaltet.

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Das ist Ryanair:

  • eine irische Billigfluggesellschaft mit Sitz in Dublin
  • Gründung 1985, aktuell rund 17.000 Mitarbeiter weltweit (Stand 2019)
  • Umsatz 2019 beträgt 7,6 Milliarden Euro
  • mit 129 Millionen Passagieren ist sie die zweitgrößte Fluggesellschaft Europas nach der Lufthansa

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Hintergrund waren die unzähligen Flüge, die wegen der Corona-Pandemie ausfallen mussten. Kunden, die ein Ticket für solch einen Flug gebucht hatten, bekamen ihr Geld selbstverständlich von der Fluggesellschaft zurückerstattet. Warum also durften sie plötzlich nicht mehr mit Ryanair fliegen?

Ryanair reagiert: Betroffene müssen Schulden begleichen, „bevor sie wieder fliegen dürfen“

Auf Nachfrage von DER WESTEN teilte das Unternehmen mit, dass in diesem Fall nur diejenigen Kunden betroffen waren, „die nicht erstattungsfähige Tickets für Ryanair-Flüge gekauft haben, die während der Covid-19-Pandemie planmäßig durchgeführt wurden, die sich aber dafür entschieden haben, nicht zu reisen“. Ihre Rückbuchungen waren demnach unrechtmäßig.

Die „weniger als 850“ Kunden, die ihren Flug damals nach eigener Entscheidung nicht angetreten haben, seien nun dazu verpflichtet, „ihre ausstehenden Schulden [zu, Anm.d.Red.] begleichen, bevor sie wieder mit Ryanair fliegen dürfen“.

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Auch bei der Lufthansa sorgten in diesem Sommer Rückerstattungen für großen Ärger. Was die Kunden der Airline vorwarfen, liest du hier.