Corona: Rasant steigende Zahlen – ein EU-Land mit krasser Ankündigung für Ungeimpfte!

Corona-Varianten: Wie entstehen Mutationen und was macht sie gefährlich?

Corona-Varianten: Wie entstehen Mutationen und was macht sie gefährlich?

Was sind eigentlich Corona-Varianten und warum werden sie mit griechischen Buchstaben bezeichnet.

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Das Corona-Infektionsgeschehen in Deutschland nimmt heftig Fahrt auf!

Ausgerechnet jetzt spekuliert Markus Söder aber über einen Freedom Day hierzulande, also der Aufhebung aller Maßnahmen. Jens Spahn will die epidemische Lage beenden. In zwei EU-Ländern ist die Corona-Lage schon deutlich dramatischer.

Hier liest du mehr zum aktuellen Corona-Trend in Deutschland.

Newsblog: Corona in Deutschland und weltweit

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Corona in Deutschland (Stand 23. Oktober)

  • 7-Tage-Inzidenz: 100,0
  • Neue Covid-19-Fälle: 15.145
  • Corona-Todesfälle insgesamt: 95.077
  • Anteil der vollständig Geimpften an der Gesamtbevölkerung: 66,1 Prozent

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23. Oktober 2021

16.30 Uhr: Die Regierung in Österreich beschließt verschärfte Corona-Maßnahmen für Ungeimpfte

Ebenso wie in Deutschland steigen auch in unserem Nachbarland Österreich die Corona-Infektionen deutlich an. Nun hat die österreichische Regierung eine Verschärfung der Corona-Maßnahmen für Ungeimpfte beschlossen.

Sollten mehr als 600 Intensivbetten mit Corona-Patienten belegt sein, werden künftig Ausgangsbeschränkungen für Menschen ohne Impfschutz eingeführt, wie die Regierung am Freitagabend nach Angaben der Nachrichtenagentur APA mitteilte. Ungeimpfte dürften dann ihre Wohnungen nur noch in Ausnahmefällen verlassen.

„Wir sind drauf und dran in eine Pandemie der Ungeimpften zu stolpern“, sagte Bundeskanzler Alexander Schallenberg zu dem Thema. Dies müsse verhindert werden. Einen neuen Lockdown für Geimpfte und Genesene soll es laut des Kanzlers allerdings nicht geben.

Mit den Ankündigungen vom Freitagabend verschärfte die Regierung in Abstimmung den Bundesländern den Stufenplan für Corona-Maßnahmen deutlich. Die Maßnahmen im südlichen Nachbarland orientieren sich anders als in Deutschland hauptsächlich an der Auslastung der Intensivstationen. Eine Auslastung von 600 Betten entspricht dabei 30 Prozent der Gesamtkapazitäten.

Sollte die Auslastung der Intensivbetten über diesen Wert steigen, wird Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein zufolge Ungeimpften das Verlassen des eigenen privaten Wohnbereichs nur noch in wenigen Ausnahmegründen gestattet. Etwa zum Einkaufen oder Arbeiten sollen die Menschen ihre Wohnungen aber verlassen können. Ausgenommen davon sind den Angaben zufolge alle, die nicht geimpft werden können, etwa Kinder unter zwölf Jahren.

8.20 Uhr: Vierte Welle nimmt rasant Fahrt auf! Karl Lauterbach verlangt deshalb DAS

Die vierte Welle nimmt in Deutschland weiter Fahrt auf. Mittlerweile liegt die 7-Tage-Inzidenz genau bei 100.

Karl Lauterbach, möglicher neuer Gesundheitsminister einer Ampel-Koalition, geht mit Jens Spahn und der Politik insgesamt hart ins Gericht: „Es fehlt eine systematische Booster-Impfungskampagne ein gezieltes Ansprechen der noch ganz Ungeimpften. Insbesondere auch Menschen mit Migrationshintergrund haben wir noch nicht genug erreicht, ist mein Eindruck“, kritisiert er über Twitter.

Später fordert er erneut: „Die Booster-Impfung muss jetzt Tempo gewinnen.“ Die bereits Geimpften sollen also ihren Impfschutz auffrischen. Die Empfehlung der Ständigen Impfkommission, einer Auffrischung für Menschen ab 70, „reicht nicht“, so Lauterbach.

Dann empfielt Lauterbach, wie bereits Geimpfte vorgehen sollten. Ein Wechsel von unterschiedlichen Impfstoffen erscheint ihm sinnvoll: „Moderna für BionTech-Geimpfte, BionTech für Moderna-Geimpfte, und Moderna für J&J-Geimpfte.“

Bei Geimpften mit AstraZeneca sieht er „mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit Moderna“ als geeigneten Auffrischungsimpfstoff.

22. Oktober 2021

17.05 Uhr: AfD-Chef Chrupalla positiv auf Corona getestet

Der Partei- und Fraktionsvorsitzende der AfD, Tino Chrupalla, hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Der 46-Jährige sei positiv auf Covid-19 getestet worden und befinde sich derzeit in häuslicher Quarantäne, teilte die AfD-Bundestagsfraktion am Freitag mit. Er könne daher nicht an der konstituierenden Sitzung des neuen Bundestags am kommenden Dienstag teilnehmen. In welchem Zusammenhang sich Chrupalla infiziert hatte, wurde nicht mitgeteilt.

Er weise nur leichte Symptome auf, hieß es in Parteikreisen. Chrupalla hatte die Frage, ob er sich gegen das Coronavirus habe impfen lassen, stets offen gehalten und betont, Impfen sei eine private Sache. Die Ko-Fraktionsvorsitzende Alice Weidel hatte dagegen im Bundestagswahlkampf preisgegeben, dass sie nicht geimpft sei.

8.10 Uhr: Anstieg um 70 Prozent! Herbst-Welle in Deutschland schlägt jetzt voll zu

Jetzt ist sie da, die befürchtete Herbst-Welle! Das Robert Koch-Institut meldet am Freitag den höchsten Tageswert an Neuinfektionen seit dem 6. Mai. Im Vergleich zur Vorwoche sind die 19.572 positiven Fälle ein Plus von 70 Prozent!

Seit mehr als zwei Wochen steigen somit die Zahlen konstant an, mittlerweile hat Deutschland eine 7-Tage-Inzidenz von 95,1 – ein deutlicher Sprung um fast 10 Punkte im Vergleich zu gestern! Laut RKI liegen drei Landkreise sogar über einer Inzidenz von 400. Spitzenreiter sind die oberbayerischen Landkreise Mühldorf am Inn, Berchtesgadener Land und Traunstein.

Leider macht sich der Trend auch in den Kliniken bemerkbar: Die Hospalisierungs-Inzidenz bei den Corona-Fällen im Alter von 60 Jahren und mehr steigt, ebenso bei Jüngeren.

21. Oktober 2021

6.35 Uhr: In EU-Land spitzt sich die Corona-Lage in Kliniken zu – Professorin: „Apokalyptisch“

Im EU-Land Rumänien spitzt sich die Corona-Lage zu. Im Universitätsklinikum Bukarest gab es zuletzt so viele Todesfälle, dass zeitweise der Kühlraum der Leichenhalle überfüllt war.

Laut Medienberichten beschrieb sie Bukarester Ärztin Prof. Dr. Victoria Arama die Lage als „apokalyptisch“. Patienten würden sich auf Krankenhaus-Korridoren gegenseitig wegschubsen, um an Sauerstoffgeräte zu gelangen.

Aktuell liegen rund 1800 Corona-Patienten landesweit auf Intensivstationen, die damit vollständig ausgelastet sind. Umgerechnet auf die Einwohnerzahl Deutschlands wären das weit über 7000 Patienten. Jedoch ist die Ausstattung der Kliniken in Rumänien schlechter. Patienten müssen teilweise auf den Klinikfluren, in Containern oder Zelten behandelt werden.

In Rumänien hat nur rund jeder Dritte (34,8 Prozent) den vollen Corona-Impfschutz.

6.15 Uhr: 7-Tage-Inzidenz in Deutschland macht wieder einen deutlichen Sprung

Die 7-Tage-Inzidenz in Deutschland macht erneut einen deutlichen Sprung nach oben. Sie liegt mittlerweile bei 85,6. Besonders krass ist die Lage in Thüringen mit einer 7-Tage-Inzidenz von 172,2, Bayern (141) und Sachsen (128,9).

20. Oktober 2021

9.12 Uhr: Heftige Corona-Entwicklung! Kliniken in den Niederlanden werden überrannt

In den europäischen Nachbarländern Niederlande und Großbritannien schlägt die Corona-Pandemie wieder voll zu!

So nahmen die Infektionen in den Niederlanden in den vergangenen sieben Tagen um 44 Prozent im Vergleich zur Vorwoche zu, wie das zuständige Reichsinstitut für Gesundheit und Umwelt (RIVM) am Dienstag mitteilte. Auch in den Kliniken macht sich das bemerkbar. Die Zahl der Patienten stieg so stark an, dass Krankenhäuser wieder Operationen absagen musten. Hier handelt es sich um Routineeingriffe. Rund 80 Prozent der Klinik-Patienten seien nicht geimpft.

Erste Kliniken seien so überlastet, das sie bereits Patienten zu Krankenhäusern überführen ließen, etwa die Klinik Ede, die Patienten nach Arnheim, Nimwegen und Doetichem gebracht hat. Auch die Intensivstation eines Krankenhauses in Zwolle konnte nicht mehr alle Patienten unterbringen. Sie mussten nach Rotterdam gebracht werden.

In Großbritannien gab es derweil den höchsten Stand an Corona-Todesopfern an einem Tag seit März. Die britische Statistikbehörde meldete am Dienstag 223 Todesfälle von Menschen, die positiv getestet wurden. Höher lag die Zahl zuletzt am 9. März, als 231 Menschen an oder mit dem Virus starben.

In den Niederlanden wurden die Corona-Maßnahmen mittlerweile weitestgehend bendet. So wurde etwa die Abstandsregel von 1,50 Meter aufgehoben und Masken müssen nur noch im öffentlichen Nahverkehr getragen werden. In Großbritannien gab es bereits im Juli einen „Freedom Day“.

SPD-Experte Professor Karl Lauterbach warnt daher vor einem verfrühten „Freedom Day“ auch in Deutschland. Die Impfquote in den Niederlanden sei mit unserer vergleichbar. Er will damit wohl sagen: Auch hier könnte eine neue Welle ähnlich heftig zuschlagen.

Eine solche Welle kündigt sich auch an. Die 7-Tage-Inzidenz stieg nun auf 80,4. Die neue Welle nimmt auch in Deutschland Fahrt auf.

19. Oktober 2021

8.12 Uhr: Muss ich ab dem 25. November keine Corona-Maske mehr tragen?

Fällt die Maskenpflicht ab dem 25. November? An diesem Tag endet die vom Bundestag bis dahin verlängerte „epidemischen Lage nationaler Tragweite“. Dieser Beschluss läuft automatisch aus, wenn er nicht im Parlament verlängert wird. Gesundheitsminister Jens Spahn plant ein Auslaufen der „epidemischen Lage“ (siehe Update unten).

Doch was bedeutet das dann für die Corona-Maßnahmen? Wäre damit auch die Makenpflicht abgeschafft?

Zunächst: Jens Spahn alleine kann nichts beschließen. Es braucht eine Mehrheit im Bundestag. Wie das Parlament bis Ende November die Pandemie-Lage in Deutschland einschätzt, ist derzeit noch unklar, ebenso wie sich das Infektionsgeschehen bis dahin im Herbst entwickelt hat.

SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach geht davon aus, dass zentrale Maßnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus fortgeführt würden. „Kein Bundesland wäre so verrückt, bei den derzeitigen Fallzahlen auf Zugangsbeschränkungen für geschlossene Räume zu verzichten oder die Maskenpflicht in Bus und Bahn zu begraben“, sagte er dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). „Dinge, die notwendig sind, werden weitergeführt, das ist für mich ganz klar.“

Die Voraussetzung für das Ende dieser Maßnahmen sei eine deutlich höhere Impfquote, sagte Lauterbach. „Wir stehen hier bislang eher bescheiden da, auch im Vergleich mit den Nachbarländern.“ Lauterbach kritisierte Spahn auch über Twitter für dessen Vorstoß: „Das ist das falsche Signal. Es klingt nach FreedomDay durch den Minister. Wir brauchen mehr Erfolg beim Impfen, sinkende Inzidenz, Schutz unserer Kinder. Der Winter wird als Covid-Problem unterschätzt.“

Doch Spahn machte selbst deutlich, dass ein Ende der epidemischen Lage für ihn nicht das Ende der Schutzmaßnahmen bedeutet. 3G und AHA-Hygiene-Regeln im Innenraum seien „unbedingt weiter nötig“, so der CDU-Politiker. „Wir kommen vom Ausnahmezustand also in einen Zustand besonderer Vorsicht“, sagte er der „Bild“. Der Normalzustand werde aus heutiger Sicht erst im Frühjahr nächsten Jahres möglich sein.

7.55 Uhr: EU-Land geht in erneuten Corona-Lockdown – „Unser Gesundheitssystem ist in Gefahr“

Im EU-Mitgliedsland Lettland gibt es aufgrund eines starken Anstiegs von Neuinfektionen einen neuen Lockdown. Für vier Wochen werden Geschäfte, Restaurants und Schulen geschlossen. Für Geimpfte sollen die strengen Beschränkungen ab dem 15. November gelockert werden.

Ministerpräsident Krisjanis Karins erklärte: „Unser Gesundheitssystem ist in Gefahr“. Lettland zählt zu den EU-Ländern mit den niedrigsten Impfquoten.

18. Oktober 2021

16.51 Uhr: Spahn spricht sich für Ende der epidemischen Lage aus

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat sich für ein Auslaufen der sogenannten „epidemischen Lage nationaler Tragweite“ ausgesprochen. Wie ein Ministeriumssprecher bestätigte, äußerte sich der CDU-Politiker entsprechend am Montag bei Corona-Beratungen mit den Gesundheitsministern der Länder. „Bild“ hatte darüber zuerst berichtet.

Das Robert Koch-Institut stufe „das Risiko für geimpfte Personen als moderat ein“, somit könne angesichts der aktuellen Impfquote die epidemische Lage am 25. November 2021 als bundesweite Ausnahmeregelung auslaufen und beendet werden, wurde Spahn „Bild“ zufolge von Teilnehmern zitiert. „Damit wird ein seit dem 28. März 2020 und damit mithin seit fast 19 Monaten bestehender Ausnahmezustand beendet.“

Der Bundestag hatte die „epidemische Lage von nationaler Tragweite“ Ende August für weitere drei Monate verlängert. Sie läuft automatisch aus, wenn sie vom Parlament nicht erneut verlängert wird. Die „epidemische Lage“ gibt Bundes- und Landesregierungen Befugnisse, um Verordnungen zu Corona-Maßnahmen wie Maskenpflicht, Abstands- und Kontaktbeschränkungen oder zur Impfstoffbeschaffung zu erlassen.

14.15: USA geschockt – Ex-Außenminister Colin Powell an Corona gestorben

Er war Außenminister unter Präsident George W. Bush und in seine Amtszeit fiel die umstrittene Entscheidung für den Krieg im Irak: Colin Powell ist an den Folgen der Corona-Erkrankung gestorben, teilte nun seine Familie über die Facebook-Seite des berühmten Politikers mit. Er war vollständig geimpft.

Der langjährige Republikaner und Vier-Sterne-General war von 2001 bis 2005 Außenminister des Landes. Er galt als moderate Stimme in der Bush-Administration und reichte 2005, vor der zweiten Amtszeit des Präsidenten, seinen Rücktritt ein. Nach dem Sturm auf das Kapitol zum Ende der Trump-Amtszeit trat er im Januar 2021 aus Protest aus der Republikanischen Partei aus. Schon zuvor hatte er erklärt, für den Demokraten Joe Biden stimmen zu wollen.

Powell war der erste Afroamerikaner der Geschichte der USA, der Generalstabschef und Außenminister wurde. Er wurde 84 Jahre alt. Der ehemalige Politiker ist das bislang wohl prominenteste Todesopfer der Corona-Pandemie. In den USA ruft sein Tod große Bestürzung und Anteilnahme hervor.

9.10 Uhr: Kinder (4 und 5 Jahre alt) erhalten versehentlich Corona-Impfung

Brisanter Vorfall in den USA: Einem Geschwisterpaar wurde versehentlich gegen Corona statt gegen Grippe geimpft. Sophia (5) und Lukas (4). Sie erhielten bei der US-Apothekenkette Walgreens versehentlich den Impfstoff von Biontech/Pfizer, berichten US-Medien. Der Impfstoff ist für Kleinkinder noch nicht zugelassen.

Die Eltern berichten, dass die Kinder mit Impfreaktionen zu kämpfen hatten. Der vierjährige Lukas soll Herzrasen bekommen haben, Tochter Sophia Bluthochdruck. Auch mit Fieber und Husten hätten die Kleinkinder auf die Impfung reagiert.

8.30 Uhr: Neue Dynamik im Corona-Infektionsgeschehen – „Es geht wieder los“

„Es geht wieder los", schreibt „Welt“-Journalist Olaf Gersemann, der das Corona-Infektionsgeschehen seit Monaten statistisch aufbereitet. Der aktuelle Trend ist eindeutig und besorgniserregend: Am Montag meldete das Robert-Koch-Institut ein Plus von 30 Prozent mehr Infektionen im Vergleich zur Vorwoche. Es ist der 11. Tag in Folge mit ansteigenden Zahlen.

+++ Corona: Virologe prognostiziert erheblichen Anstieg der Infektionen im Winter – drohen verschärfte Maßnahmen? +++

Die 7-Tage-Inzidenz machte jetzt einen deutlichen Sprung von 72,7 auf 74,4 Prozent. Besonders drei Bundesländer treiben die Zahlen aktuell nach oben: In Thüringen gibt es eine 7-Tage-Inzidenz von 138,9, in Sachsen von 123,3 und in Bayern von 112,9. In NRW und in Niedersachsen liegt die Inzidenzwerte dagegen sogar noch knapp unter 50!

8.05 Uhr: Söder spekuliert über „Freedom Day“ in Deutschland

Bayerns Ministerpräsident und CSU-Chef Markus Söder gab lange Zeit den Corona-Hardliner. Nun spekuliert ausgerechnet er über einen Freedom Day hierzulande, ähnlich wie es ihn in Großbritannien am 19. Juli gab. Einem Tag, an dem alle Corona-Schutzmaßnahmen, wie etwa die Maskenpflicht, endgültig fallen.

„Klar ist: Wenn der Bundestag die epidemische Lage nicht mehr verlängert, dann bedeutet dies wohl das Ende aller Sicherheitsauflagen“, so Söder im Interview mit der „Welt am Sonntag“. „Dann hätten wir Ende November indirekt den Freedom Day“, so Markus Söder weiter. Ob er das begrüßen würde, ließ er im Interview offen.

Die epidemische Lage von nationaler Tragweite gilt seit dem 25. März 2020. Sie wurde seither mehrfach vom Bundestag verlängert, zuletzt am 25. August diesen Jahres. Sie läuft Ende November aus. Was danach passiert, ist noch unklar.