„Bares für Rares“: Irre Rarität – Händler wissen nicht, was vor ihnen liegt

Bares für Rares: Das sind die Händler

Bares für Rares: Das sind die Händler

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Bares für Rares“, so heißt die Show, die täglich im ZDF etliche Zuschauer erfreut. Zumeist, weil die Händler genau wissen, was sie da kaufen und sich dementsprechend in die Höhe bieten.

Doch manche Raritäten bei „Bares für Rares“ sind so rar, da wissen Wolfgang Pauritsch, Julian Schmitz-Avila, Waldi und Co. nicht einmal, was sie da eigentlich kaufen sollen.

„Bares für Rares“: Verkäufer hat keine Ahnung, was er verkaufen will

So wie bei den kleinen Werkzeugen, die Diplom-Ingenieur Karl Heinz Pyritz aus Gaggenau mit ins Pulheimer Walzwerk brachte.

Selbst der wusste nicht, was er da eigentlich zu „Bares für Rares“ gebracht hatte. „Da ich lange Zeit danach recherchiert habe, was es denn sein könnte und mir niemand sagen konnte, um was es geht, gehe ich eigentlich mal davon aus, dass es sich vielleicht wirklich um etwas Rares handelt“, so der 59-Jährige.

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Das ist „Bares für Rares“:

  • „Bares für Rares“ ist eine Trödelshow
  • Die Sendung wird seit 2013 im ZDF ausgestrahlt
  • Moderiert wird sie von Horst Lichter
  • Es besteht ein fester Pool der „Bares für Rares“-Händler und Experten
  • Diese sehen sich die mitgebrachten Objekte der Verkäufer an
  • Sind sich beide Seiten einig, erzielen die Verkäufer einen guten Preis für ihre Antiquitäten
  • Ausgestrahlt wird die Sendung täglich von 15.00 bis 16.00 Uhr im ZDF – Zuschauer können die Sendung auch in der Mediathek gucken

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Und Pyritz stand mit seiner Unwissenheit nicht alleine da. Auch Händler Waldi hatte beim ersten Blick auf die kleinen länglichen Werkzeuge aus Silber keinen blassen Schimmer.

„Bares für Rares“-Händler Waldi verblüfft: „Was ist das denn?“

„Was ist das denn“, war der Händler aus der Eifel verblüfft. Ein länglicher Stiel, am einen Ende eine Öse, am anderen ein Haken. „Das ist ein Schlüsselset“, vermutete Julian Schmitz-Avila. Wolfgang Pautritsch jedoch tippte auf Dietriche. Oder Waldi zusammenfassend: „Wir haben keine Ahnung, wofür das Zeug ist.“

Wobei, das könne nicht sein, so Susanne Steiger. „Die verbiegen sich doch, wenn die so weich sind, oder?“, fragte sie in die Runde. Allgemeine Verwirrung also. Da musste Experte Detlev Kümmel für Aufklärung sorgen.

So handelte es sich bei den kleinen Werkzeugen um Einfädelhilfen für Knöpfe. Irre. Ebenso irre war dann auch der Preis. 100 Euro zahlte Wolfgang Pauritsch. Dafür, dass er kurz zuvor nicht einmal wusste, um was es sich überhaupt handelt, sicherlich ein stolzer Preis.

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„Wie kommt man denn auf so eine kranke Idee?“ Als Horst Lichter DAS sieht, ist er völlig verblüfft.