Kreuzfahrt: Familie geht an Bord – doch dieser Anruf sollte alles verändern: „Wie Strafgefangene vom Schiff geholt“

Kreuzfahrten: Urlaub auf hoher See

Kreuzfahrten: Urlaub auf hoher See

Von Jahr zu Jahr stechen mehr Touristen in See. Kreuzfahrten werden weltweit immer beliebter. Auch immer mehr Deutsche machen Urlaub auf hoher See.

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Voller Vorfreude ging eine Familie bei ihrer Kreuzfahrt an Bord des Schiffes. Doch der lang geplante Traum vom Urlaub auf hoher See sollte schon bald platzen.

Die Familie hatte gerade erst die Kabine auf dem Aida-Schiff bezogen, da klingelte das Telefon. Danach nahm ihre Kreuzfahrt ein jähes Ende.

Kreuzfahrt: Traum von Familienurlaub platzt nach unerfreulichem Anruf

Dabei hatte die Familie noch in der Heimat die notwendigen Corona-Tests erledigt, ehe sie rund viereinhalb Stunden mit dem Auto in Richtung Hafen düsten. Darüber berichtet unser Partnerportal MOIN.DE.

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Das ist die Aida:

  • Aida ging aus der „Deutsche Seereederei“, einem volkseigenen Betrieb im Feriendienst der DDR, hervor
  • Nach der Wende beschloss das Unternehmen, Kreuzfahrtschiffe nach amerikanischem Vorbild zu bauen
  • Damit sollte das Prinzip eines Cluburlaubs auf die Kreuzfahrtreise übertragen werden
  • 1996 ging das erste Aida-Clubschiff auf Reise
  • Das Merkmal der Aida-Schiffe ist der Kussmund am Bug

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Parken und Check-In waren schnell erledigt, die Familie ging an Bord. „Die Kids waren schon von den ersten Metern auf dem Schiff total begeistert“, erzählt der Urlauber.

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Kreuzfahrt: Familie erhält erschreckende Botschaft

Doch nur kurze Zeit später klingelte das Telefon. Ein Anruf, der alle Freude zunichtemachen sollte. „Man ahnt schon, was Sache ist. Wer sonst ruft an?“, sagt der Vater zu MOIN.DE.

Von der anderen Seite der Leitung aus sagte ihm eine Ärztin, dass seine Tochter positiv auf das Coronavirus getestet worden sei. Das sei beim zweiten Test am Schiffsterminal aufgefallen.

Die traurige Konsequenz: Die ganze Familie musste das Schiff verlassen. Aus der Traum von der Kreuzfahrt nach Danzig!

Eine unangenehme Erfahrung für die Familie. „Man hat uns dann wie Strafgefangene vom Schiff geholt mit gefühlt 30 Leuten. Draußen hat man uns dann durch ein Tor neben dem Gebäude rausgelassen und das war's.“ Dennoch ist der Vater erleichtert, dass dadurch ein Corona-Ausbruch an Bord verhindert werden konnte.

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Zurück an Land war die Verwirrung dann zunächst groß. Per Mail erhielt die Familie ihre Testergebnisse. Dort stand plötzlich schwarz auf weiß: Nicht die Tochter, sondern der Sohn soll positiv getestet worden sein. Wie es danach für die Familie weiterging, erfährst du bei MOIN.DE >>>>>> (vh)