Hund vegan ernähren? Experten warnen – DIESES Mittel ist für Vierbeiner sogar tödlich!

Duisburger Tierärztin erklärt, wie du deinem kranken Hund helfen kannst

Duisburger Tierärztin erklärt, wie du deinem kranken Hund helfen kannst

Kathrin Hänig

Wir waren in der Tierklinik am Kaiserberg und haben uns einige Krankheiten erklären lassen.

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Die richtige Ernährung des eigenen Haustiers ist für viele Hunde-Halter ein wichtiges Thema. Viele haben auch unterschiedliche Meinungen, was gut für ihr Tier ist und was nicht.

Wer selbst vegan lebt, könnte vielleicht auch dazu tendieren, sein Haustier ebenfalls vegan zu ernähren. Doch das birgt auch gewisse Gefahren für den Hund, wie Experten jetzt warnen.

Hund: Vegane Ernährung? Experten warnen – nicht bei IHNEN

Wie der Ökotest berichtet, sei es unter Umständen möglich, den eigenen Hund vegetarisch oder sogar vegan zu ernähren. Da sich die Vierbeiner bereits sehr an uns Menschen anpassen, und auch mal Tischabfälle zu fressen bekommen, können sie auch weitestgehend auf Fleisch verzichten. Jedoch gibt es einige wichtige Punkte, auf die Herrchen und Frauchen achten sollten.

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Der Haushund als Begleiter des Menschen:

  • Domestizierung fand vor etwa 15.000 bis 100.000 Jahren statt
  • die wilde Stammform ist der Wolf
  • weltweit gibt es etwa 500 Millionen Haushunde
  • allein in Deutschland leben 9 Millionen als Haustiere

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Die Professorin für Tierernährung an der Münchener Universität, Ellen Kienzle, merkt an, dass aber Welpen und schwangere oder säugende Hündinnen nicht vegan ernährt werden sollten. Grund dafür sei die dadurch unzureichende Versorgung mit Nährstoffen für die heranwachsenden Hunde. Sonst könnte es zu Unterentwicklungen kommen. Eine Sache ginge jedoch gar nicht.

Hund vegan ernähren – aber nicht DAMIT

Vorsicht sei auch bei fertigem vegetarischem oder veganem Futter geboten, da die nicht unbedingt immer optimal ausgewogen seien. Viele Hunde-Halter bereiten auch gerne mal selbst das Fressen für ihre Lieblinge vor, doch auch dabei kann die Abmischung nicht ganz zum Besten der Tiere erfolgen. Das zu Rate ziehen eines Experten oder eines Tierarztes könnte eine eventuelle Fehlernährung verhindern.

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Worauf du aber in jedem Falle verzichten solltest, sind Nahrungsergänzungsmittel, die für Menschen gedacht sind. Veganer brauchen aufgrund des fehlenden Fleischkonsums zusätzliches Vitamin-B12. Solltest du das aber deinem Hund verabreichen, könnte das tödlich enden. In den gängigen B12-Kapseln ist nämlich der Zuckeraustauschstoff Xylit enthalten, der für Hunde schon bei einer geringen Dosis lebensgefährlich wird.

Und auch bei Katzen ist eine vegane Ernährung nicht empfehlenswert, wie der Ökotest warnt. Die sind auf das Fressen von Fleisch angewiesen, weil ihr Stoffwechsel daran angepasst ist. Eine fleischlose Ernährung könnte für sie gefährlich werden, daher wird dazu nicht einmal Forschung betrieben. (mbo)