Urlaub in Bayern: Strenge Regeln für Skigebiete sorgen für heftige Kritik – „Lockdown durch die Hintertür“

Diese Branchen profitieren in der Corona-Krise!

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Obwohl viele Unternehmen durch die Corona-Pandemie finanziell betroffen sind, ging es bei vielen anderen Firmen rasant bergauf. Folgende Branchen sind Pandemie-Gewinner ...

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Wenn man so will, hatte die Pandemie auch eine gute Sache: Viele Menschen haben Gebiete Deutschlands erkundet, auf die sie sonst nicht gestoßen wären.

Durch die Einschränkungen beim Reisen bleiben auch dieses Jahr viele Menschen in Deutschland und verbringen ihren Urlaub in Bayern. Dort sorgen neue Maßnahmen allerdings für Trubel.

Urlaub in Bayern: Neue Regeln verunsichern Seilbahnbetreiber

Passend zur Winterzeit ist vor wenigen Wochen auch die Skisaison in Bayern gestartet. Allerdings wird der Betrieb an den Seilbahnen von den neuen Regeln der Regierung stark beeinflusst.

Laut „tz“ sehen sich die Betreiber von den neuen Verordnungen in die Ecke gedrängt. Entgegen deren Hoffnungen hat das Bundesland nämlich die 2G-plus-Regel eingeführt. Somit müssen sich auch Geimpfte und Genese vor dem Besuch auf der Piste testen lassen.

Für die Anlagenbetreiber sei das sowohl eine logistische als auch personelle Herausforderung. „Wir hatten uns auf 2G eingestellt und ein gutes Hygienekonzept“, beschwert sich der Verband der Seilbahnbranche. 2G-plus sei ein Lockdown durch die Hintertür.

So treten bereits Probleme an den Testzentren auf. In Garmisch-Partenkirchen gebe es keine Termine mehr. Groß ist die Sorge, dass sich die Touristen auf den Weg nach Österreich machen. Dort bestehen lockerere Regeln.

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Urlaub in Bayern: Verluste von rund 80 bis 99 Millionen Euro

Laut „tz“ sieht sich die Tourismusbranche bereits mit heftigen Einbußen konfrontiert. In den ersten beiden Lockdowns seien in der Gastronomie rund 20 Prozent der Arbeitskräfte abgesprungen. Der Rest habe mit den Konsequenzen der Kurzarbeit zu kämpfen.

Der Deutsche Seilbahn Verband schätzt die Verluste der letzten Jahre und der aktuellen Saison insgesamt auf rund 80 bis 99 Millionen Euro. (neb)