Tanken: Trotz hoher Spritpreise – DAS solltest du auf keinen Fall machen

Rettungsgasse: So bildest du sie richtig

Rettungsgasse: So bildest du sie richtig

Wenn sich der Verkehr außerorts staut, muss in Deutschland eine Rettungsgasse gebildet werden. Das musst du dabei beachten.

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Tanken ist derzeit ein teurer Spaß. In den vergangenen Monaten haben die Spritpreise immer wieder die Zwei-Euro-Marke geknackt.

Viele nutzen daher einen Trick, um Geld beim Tanken zu sparen. Doch du solltest das keinesfalls nachmachen, denn im schlimmsten Fall wird das noch teurer als die Tankfüllung selbst.

Tanken: DAS solltest du trotz hoher Spritpreise nicht machen

Wenn die Zapfsäule zufällig doch mal einen lohnenswerten Preis anzeigt, wollen viele zuschlagen. Das haben die Bilder aus den letzten Wochen gezeigt: In unseren Nachbarländern Polen, Luxemburg, Tschechien und Österreich standen etliche Wagen mit deutschem Kennzeichen vor den Tankstellen Schlange.

Dass die Fahrer bei dieser günstigen Gelegenheit volltanken, ist klar. Viele füllen neben dem Tank im Auto allerdings auch noch ihre Ersatzkanister. Das kann nicht nur gefährlich, sondern auch teuer werden.

Tanken: Diese Gefahren bestehen beim Bezinbunkern

Denn bei Kraftstoffen handele es sich um Gefahrgut, so der ADAC. Problematisch wird es dann, wenn die Kanister nicht korrekt verschlossen wurden und Benzin austritt. Nicht richtig gesichert könnten sie im Falle eines Unfalls auch zum gefährlichen Geschoss werden.

Doch das sind nicht die einzigen Gefahren. Teuer könnte es dann werden, wenn mit dem vermeintlich günstigen Sprit im Kanister die Grenze überquert wird.

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Teures Tanken! Hochs und Tiefs bei den Spritpreisen seit 1972 in Cent pro Liter Super (95 Oktan, E5) in Deutschland (nach Statista):

  • 1972: 35,3
  • 1982: 72,7
  • 1988: 51,9
  • 1996: 89,8
  • 2000: 101,8
  • 2012: 164,6
  • 2016: 129,6
  • 2021: 152,4

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Tanken: Achtung, Missachtung dieser Regeln kann teuer werden

Denn aus den Nachbarstaaten dürfen laut ADAC per Gesetz nur bestimmte Mengen exportiert werden. Aus Österreich und Tschechien dürfen Autofahrer zusätzliche 10 Liter, aus Polen 20 Liter und aus Luxemburg gar kein Benzin im Kanister ausführen.

Wer mit mehr Kraftstoff die Grenzen überschreitet, müsse mit „empfindlichen Bußgeldern“ rechnen, heißt es weiter. Sie fallen je nach Land unterschiedlich aus. Und auch in Deutschland werden Autofahrer womöglich noch einmal zur Kasse gebeten, denn ab 20 Litern wird die Mineralölsteuer fällig.

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Tanken: Spritpreise leicht gesunken

Vielleicht wird das Benzinbunkern in Zukunft ohnehin weniger relevant. Zuletzt waren die Spritpreise zumindest leicht gefallen. (vh/dpa)