dm: Wirbel um Aushang in Filiale – Unternehmen schafft schnell Klarheit

dm: Die Erfolgsgeschichte des Drogeriemarktes

dm: Die Erfolgsgeschichte des Drogeriemarktes

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Da war mancher Kunde von dm ganz schön irritert.

In einer Filiale von dm in Wien hing zuletzt ein Plakat, das zu einer großen Querdenker-Demo aufgerufen hatte. „Österreich, steht auf“, stand auf dem Plakat.

dm: Plakat sorgt für Wirbel

Und weiter: „Geimpfte, Ungeimpfte und Genesene, kommt am 20. November um 12 Uhr in die Wiener Innenstadt. Wichtigste Demo aller Zeiten.“

Das Plakat in der Filiale von dm warb für die große Demo, die nicht nur in Wien für heftige Schlagzeilen gesorgt hatte. Zehntausende Menschen waren dort auf die Straße gegangen, um gegen die strengen Corona-Maßnahmen in ihrem Land zu demonstrieren.

„Welle der Empörung“, hieß es auf dem Plakat: „Für unsere Ältesten und unsere Kinder, medizinisches Personal, unsere Gesundheit und unsere Freiheit. Gegen Impfzwang, gegen Lockdown, gegen unendliche Maßnahmen. Komm auch du am 20. November ab 12 Uhr in die Wiener Innenstadt.“

Viele Kunden runzelten verwundert die Stirn? Macht dm hier tatsächlich Werbung für eine Querdenker-Demo? Das würde doch gar nicht zum sonstigen Image des Drogerie-Marktes passen.

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dm schafft Klarheit

So veröffentlichte ein Kunde auf der Facebook-Seite von dm ein Bild des Plakats und fragt: „Ist das, was in der Wiener Praterstraße von innen an eurer Eingangstüre klebt, als offizielle Unternehmenslinie zu verstehen? Mir fehlt hier ein wenig das Verständnis.“

Schnell schafft dm Klarheit: „Unsere Kolleginnen in der Filiale haben uns informiert, dass die Aushänge nicht vom Team angebracht wurden. Als die Mitarbeiterinnen die Aufrufe entdeckt haben, haben sie diese unverzüglich entfernt.“

Die Aushänge wurden also nicht von dm dort angebracht, sondern von Querdenkern, die auf ihre Demonstration aufmerksam machen wollten. Wenige Tage später hatten sich dort rund 30.000 Menschen versammelt, um gegen den Lockdown und die Impfpflicht in Österreich zu wettern.