Urlaub in Frankreich: Hiobsbotschaft zu Pariser Wahrzeichen – wird der Eiffelturm einstürzen?

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All jene, die einen Urlaub in Frankreich inklusive Besuch des Eiffelturms planen, sollten sich dieses Vorhaben vielleicht noch einmal durch den Kopf gehen lassen.

Denn ein Bericht des französischen Magazins „Marianne“ legt nahe, dass das Pariser Wahrzeichen in einem derart desaströsen Zustand ist – und dass es sogar einstürzen könnte. Abgesehen davon, dass es dabei zu einer Katastrophe kommen könnte, wäre ein Urlaub in Frankreich ohne den ikonischen Turm nicht mehr dasselbe!

Urlaub in Frankreich bald ohne Eiffelturm-Besuch? Bericht spricht sogar von Einsturzgefahr

Der Eiffelturm gehört zu den berühmtesten Wahrzeichen der Welt. Das führt scheinbar jedoch nicht dazu, dass sich vernünftig um seine Instandhaltung gekümmert wird. Zumindest, wenn man dem französischen Magazin „Marianne“ Glauben schenkt. In dem Bericht ist nämlich von beängstigenden Mängeln die Rede: „Wir haben Notre Dame brennen sehen, werden wir den Eiffelturm einstürzen sehen?“

Die französischen Journalisten stützen sich unter anderem auf Angaben eines Managers des Turms. Der soll berichtet haben, dass das Denkmal in den letzten Jahren regelrecht verkommen ist. „Würde Gustave Eiffel den Ort besuchen, würde er in Ohnmacht fallen“, soll er gegenüber „Marianne“ erklärt haben.

Sollte es sich dabei um Tatsachen handeln, wäre das eine Hiobsbotschaft. Der 324 Meter hohe und 7300 Tonnen schwere Eisenturm wurde bereits 1889 errichtet. Bauingenieur Gustave Eiffel soll bereits damals gemahnt haben, sich vernünftig um den Eiffelturm zu kümmern. „Das Wichtigste ist, dem Auftreten von Rost entgegenzuwirken“, so seine Kernbotschaft. Genau das bleibe jedoch aus.

Eiffelturm soll verrostet sein und 884 Mängel aufweisen – 68 davon sind Risiko für die Haltbarkeit

Laut den Recherchen des Blattes soll bereits in einem Bericht aus dem Jahr 2010 auf eine neue Instandhaltungspolitik gepocht worden sein. In einem Gutachten von 2014 wurde dann festgestellt, dass der Turm Risse sowie Rost aufweise. Ein dritter Bericht von 2016 setzte dem Ganzen die Krone auf. Sage und schreibe 884 Mängel sollen hier genannt worden sein, von denen 68 als Risiko für die „Haltbarkeit“ bezeichnet wurden.

Obwohl sich der Rost laut „Marianne“ mittlerweile so weit ausgebreitet haben soll, dass der Eiffelturm eigentlich komplett restauriert werden müsste, ist lediglich ein neuer Anstrich geplant. So soll das Denkmal für die Olympischen Spiele, die dann in Paris stattfinden werden, in neuem Glanz erscheinen. Kosten für das Unterfangen: 60 Millionen. Experten sollen gegenüber „Marianne“ erklärt haben, dass es sich bei dem mittlerweile 20. Mal Anstrich jedoch lediglich um ein kosmetisches Facelifting handele.

Urlaub in Frankreich: Besuch des Eiffelturms bringt Unternehmen ein Vermögen ein – doch wie lange noch?

Laut „Focus“ schreckt das Unternehmen, das für die Verwaltung des Wahrzeichens zuständig ist, vor aufwendigen Instandsetzungsmaßnahmen zurück, weil der Turm dafür lange geschlossen werden müsste. Die rund sechs Millionen Menschen, die den Turm jährlich erklimmen, stünden dann vor verschlossenen Türen. Zwischen 2,70 Euro und 26,80 Euro kostet der Eintritt – wobei natürlich eine beachtliche Stange Geld zusammenkommt, die dann entfallen würde.

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Das klingt nach einer Milchmädchenrechnung. Würde der Eiffelturm eines Tages tatsächlich einstürzen oder so marode werden, dass man ihn nicht mehr betreten kann, würden die Einnahmen in Millionenhöhe nämlich ein für alle Mal flöten gehen! (alp)

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