Wetter: Experten mit bitterer Erkenntnis – diese Zahlen sind beängstigend

Wetter: Experten ziehen nach dem Frühling Bilanz. Ihre Erkenntnis ist beängstigend.
Wetter: Experten ziehen nach dem Frühling Bilanz. Ihre Erkenntnis ist beängstigend.
Foto: imago images / STPP

Das Wetter in diesem Frühjahr war wie schon im Jahr zuvor wärmer und trockener als erwartet. Überwiegend warme Luftmassen befanden sich über Deutschland.

Der Deutsche Wetterdienst wertete nun die ersten Monate des Jahres 2020 aus. Die Zahlen sind erschreckend.

Wetter: Experten mit bitterer Erkenntnis – diese Zahlen sind beängstigend

So setzte sich die im Juni 2019 begonnene Serie zu warmer Monate auch im Frühling 2020 zunächst fort. Erst der Mai brachte eine leicht negative Temperaturabweichung.

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Häufiger Hochdruckeinfluss sorgte dabei für eines der sonnigsten Frühjahre seit Aufzeichnungsbeginn und zugleich für deutlich zu wenig Niederschlag.

Denn bereits zum siebten Mal in Folge konnte der Frühling sein Soll von 186 Litern Niederschlag pro Quadratmeter (l/m²) nicht erfüllen: Mit rund 108 l/m² erreichte das Frühjahr 2020 nur gut 50 Prozent seines vieljährigen Durchschnitts und war eines der sechs niederschlagsärmsten seit 1881.

Ein Drama für die Natur und das Klima.

Wetter: Mit dem Frühjahr 2011 sonnigster Frühling seit Messbeginn 1951

Die Sonnenscheindauer kam mit etwa 705 Stunden auf rund 150 Prozent ihres Solls von 467 Stunden. Damit war der Frühling 2020 mit 2011 das sonnigste Frühjahr seit Messbeginn 1951. Die sonnenscheinreichen Gebiete lagen mit bis zu 790 Stunden verstreut in ganz Deutschland

Der Frühling startete mit einem milden März, der jedoch zu Beginn seiner letzten Dekade mit einem Temperatursturz und Maxima im oft nur einstelligen Bereich zu Ende ging.

Auch der April verlief deutlich zu warm; er zählte sogar zu den sieben wärmsten Aprilmonaten seit Messbeginn 1881.

Der Mai zeigte sich leicht zu kühl, dennoch verzeichneten einige Stationen im Süden bis zu sieben Sommertage mit mehr als 25 °C. Den deutschlandweit höchsten Frühlingswert erreichte Lingen im Emsland am 21. Mai mit 29,4 °C. Pünktlich zu den Eisheiligen sank das Thermometer nachts dagegen verbreitet unter den Gefrierpunkt.

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An manchen Orten traten im Frühling mehr Frosttage als im vorangegangenen Winter auf. Die bundesweit tiefste Temperatur meldete Deutschneudorf-Brüderwiese, im Erzgebirge, am 1. April mit -12,0 °C. (pg)