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Ukraine-Krieg: Verein aus Erfurt startet Hilfsaktion – und die hat es in sich!

Weltweit Solidaritätsaktionen für die Ukraine

Weltweit haben zahlreiche Menschen an Protesten teilgenommen, um gegen den russischen Großangriff in der Ukraine zu demonstrieren.

Erfurt. 

In Erfurt startet am Montag ein ganz besonderer Hilfstransport.

Ein Verein aus Erfurt will den Menschen in der Ukraine direkt und unkompliziert helfen – ganz ungefährlich wird die Aktion nicht…

Erfurt: Verein will Ukrainern helfen

„Angesichts des gewaltsamen Überfalls der russischen Armee auf Befehl des russischen Präsidenten auf die friedlichen ukrainischen Städte starten wir eine Spendensammelaktion für die betroffene zivile Bevölkerung“, hieß es.

Und so organisiert der Verein Ukrainische Landsleute e. V. für Montag einen Transport von Versorgungsgütern an die ukrainische Grenze – und will eventuell bis ins Land hinein nach Lemberg fahren. Die Stadtverwaltung Erfurt unterstützt die Aktion.

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Das gespendeten Material soll vor Ort persönlich und direkt an Krankenhäuser beziehungsweise Lazarette übergeben werden. Kriegsbetroffene sollen von dort aus mit nach Thüringen transportiert werden.

„Die Lage vor Ort ist sehr ernst, die vorhandenen Materialien werden nicht lange ausreichen, um Verletzte zu versorgen“, sagt Daniel Fuhrmann vom Verein Ukrainische Landsleute e. V..

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Wer mit Versorgungsmaterial – also Erste-Hilfe-Ausrüstung oder Verpflegung – unterstützen möchte, ist aufgerufen, sich jederzeit beim Verein oder im Rathaus zu melden. Sonstige Sachspenden werden zum aktuellen Zeitpunkt nicht benötigt.

Wer den Verein finanziell unterstützen möchte, kann das über ein Spendenkonto tun:

  • Ukrainische Landsleute e. V. Erfurt
  • DE 16 7933 0111 0002 3408 15
  • BIC: FLESDEMMXXX

Die Spenden werden ausschließlich für Versorgungsmaterialien verwendet und für Betroffene bereitgestellt.

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Erfurt prüft Wohnraum für Ukraine-Flüchtlinge

Erfurts Oberbürgermeister Andreas Bausewein sagte: „Unsere Feuerwehr stellt medizinisches Material zur Verfügung. Zwei Busse aus dem städtischen Fuhrpark sollen ebenfalls an die ukrainische Grenze fahren. Eine Lagermöglichkeit in Erfurt ist bereits gefunden. Für weitere Absprachen stehen wie in Kontakt mit dem Verein.“

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Die Stadt Erfurt prüfe außerdem, inwiefern Wohnraum zur Verfügung gestellt werden kann. Anfang der Woche will Oberbürgermeister Bausewein hierzu mit den Wohnungsunternehmen der Landeshauptstadt sprechen.

Alle Beteiligten bedanken sich vorab für die Hilfe, die es möglich macht, die Betroffenen vor Ort zu unterstützen. (red)