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Erfurt: „Fridays for Future“ mit besonderer Lichter-Aktion für die Ukraine – „Geben Hoffnung nicht auf“

Erfurt: „Fridays for Future“ mit besonderer Lichter-Aktion für die Ukraine – „Geben Hoffnung nicht auf“

© picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Martin Schutt

Ukraine: Schwere Kämpfe um Mariupol - Zivilisten leisten Widerstand

Eine Woche nach Beginn der russischen Offensive stehen mehrere Großstädte in der Ukraine massiv unter Beschuss. Unter anderem die strategisch wichtige Stadt Mariupol ist hart umkämpft. Als erste Großstadt fiel Cherson im Süden an die russischen Streitkräfte.

Erfurt. 

Die Klimaschutz-Bewegung „Fridays for Future“ hat in Erfurt eine besondere Aktion geplant.

Eine Lichter-Demo soll am Donnerstag in Erfurt ein Zeichen im Kampf gegen den Ukraine-Krieg setzen.

Erfurt: „Fridays for Future“-Bewegung solidarisiert sich mit Ukraine

Damit folgen die Erfurter Aktivisten dem Aufruf der ukrainischen Kollegen, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Auf dem Domplatz sollen deshalb am Donnerstag, den 3. März, Lichter erstrahlen, die sinnbildlich Solidarität mit der Ukraine ausdrücken sollen. Falls du teilnehmen möchtest, solltest du dein eigenes Licht mitbringen.

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Das ist die Stadt Erfurt:

  • wurde 724 erstmals urkundlich erwähnt
  • Landeshauptstadt von Thüringen, mit 214.000 Einwohnern auch die größte Stadt
  • Sehenswürdigkeiten: Krämerbrücke und Erfurter Dom
  • Oberbürgermeister ist Andreas Bausewein (SPD)

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„Junge Menschen stehen hier und überall auf der Welt solidarisch an der Seite der Ukrainer und dem zivilgesellschaftlichen Protest in Russland und Belarus. Wir geben die Hoffnung und den Kampf für eine solidarische, friedliche, demokratische Welt nicht auf“, erklärt Annika Liebert von „Fridays for Future“.

Erfurt: Nutzung von Kohle, Öl und Gas finanzieren auch Ukraine-Krieg

Am Donnerstag wird allerdings nicht nur in Erfurt demonstriert – auch international soll für eine friedliche und gerechte Welt auf die Straße gegangen werden. Dabei vergisst die Bewegung den Klimaaspekt nicht. Denn der Krieg stehe im direkten Zusammenhang mit der Nutzung von Kohle, Öl und Gas: „Autokraten wie Putin können ihre brutalen Kriege nur durch den Export dieser fossilen Energieträger finanzieren“, wie Aktivistin July Ackermann erklärt.

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Für sie steht fest: „Eine der vielen Antworten auf den Krieg muss ein radikaler Ausstieg aus fossilen Brennstoffen und der entschlossene Einstieg in die erneuerbaren Energien sein.“ Und Kollegin Annika Liebert ergänzt: „Es ist offensichtlich, dass Klimagerechtigkeit und Frieden untrennbar miteinander verbunden sind.“

+++ Ukraine-Krieg: Hier zum Live-Blog +++

Wenn du dich am heutigen Donnerstag auch an der Demo in Erfurt beteiligen möchtest, kannst du dich um 19.30 Uhr auf dem Domplatz anschließen – vergiss dabei nicht dein Licht. (jko)