Erfurt: Betrunkener raubt den Nachbarn den Schlaf – dann wird er richtig dreist

Gewahrsam? Festnahme? Was diese Polizei-Begriffe wirklich bedeuten

Gewahrsam? Festnahme? Was diese Polizei-Begriffe wirklich bedeuten

Beschreibung anzeigen

Erfurt. Da wurde es den Nachbarn angst und bange in Erfurt!

Ein Betrunkener hatte in einem Mehrfamilienhaus in der Innenstadt für mächtig Randale gesorgt. Mehrmals versuchte er den Feueralarm auszulösen und brachte die Anwohner um den Schlaf. Als dann die Polizei Erfurt vor Ort eintraf, wurde der Mann so richtig dreist.

Erfurt: Betrunker raubt Nachbarn den Schlaf

Das alles trug sich in der Nacht von Freitag auf Samstag zu, berichtet die Polizei. Auch die Einsatzkräfte hielt der Mann ganz schön auf Trab.

------------------

Das ist die Stadt Erfurt:

  • wurde 742 erstmals urkundlich erwähnt
  • Landeshauptstadt von Thüringen, mit 214.000 Einwohnern auch die größte Stadt
  • Sehenswürdigkeiten: Krämerbrücke und Erfurter Dom
  • Oberbürgermeister ist Andreas Bausewein (SPD)

------------------

Als die Beamten eintrafen, wollte sich der Trunkenbold nämlich nicht beruhigen und musst fixiert werden. Dann kehrte Ruhe ein – aber nicht für lange. Als die Einsatzkräfte schon im Begriff waren zu gehen, sorgte der 51-Jährige schon wieder für Krawall und drohte sogar damit, seine Wohnung anzünden zu wollen.

Nach Randale in Erfurt wird betrunkener Mann ins Krankenhaus gebracht

Schließlich wurde ein Arzt zur medizinischen Begutachtung des Mannes gerufen. Er hatte sich in der Zwischenzeit auch selbst am Kopf verletzt und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Freiwillig ging der 51-Jährige dort aber nicht hin, berichten die Beamten.

---------------------------

Mehr Themen aus Erfurt:

Mehrere Demos zum 1. Mai in der Stadt ++ über Hundert Teilnehmer bei Neonazi-Versammlung

Egapark wird kaum wiederzuerkennen sein – DAS ist geplant

Bitter! Russland-Sanktionen bringen Großkonzern in den Ruin – Mitarbeiter in der Stadt betroffen

---------------------------

Er muss jetzt mit gleich mehreren Anzeigen rechnen, darunter wegen Notrufmissbrauchs, Sachbeschädigung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte. (bp)