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Erfurt: Weiter Pendler-Frust am Hauptbahnhof – HIER dauert alles noch länger als geplant

Der Pendler-Frust am Erfurter Hauptbahnhof reißt einfach nicht ab: Erneut kommt es zur Baustelle. Worauf du dich einstellen musst:

© IMAGO / Karina Hessland

Das ist Thüringens Landeshauptstadt Erfurt

Erfurt ist die Landeshauptstadt des Freistaates Thüringen. Sie ist mit 214.000 Einwohnern die größte Stadt des Bundeslandes. Erfurt wurde im Zusammenhang mit der Errichtung des Bistums im Jahr 742 erstmals urkundlich erwähnt.

Es waren schreckliche Szenen, die sich im April am Erfurter Hauptbahnhof abgespielt haben: Ein Senior entschied sich zwischen Gleis 9 und 10 die Rolltreppe zu nehmen. Der Fahrstuhl ist dort seit Monaten gesperrt.

Der 84-jährige Mann stürzte schwer die Rolltreppe hinunter. So schwer, dass er schließlich an den Folgen starb. Zwei Monate später soll der Fahrstuhl am Erfurter Hauptbahnhof jetzt endlich wieder in Betrieb gehen – doch an anderer Stelle ist schon der nächste Pendler-Frust vorprogrammiert.

Erfurt: Nächster Ausfall kommt

Die gute Nachricht zuerst: Der Aufzug zwischen den Gleisen 9 und 10 soll ab Freitag, den 16. Juni, wieder einsatzbereit sein. Wie die „Thüringer Allgemeine“ schreibt, bestätigte das Bahnsprecher Jörg Bönisch auf Nachfrage der Zeitung. Die Bauarbeiten am Fahrstuhl seien abgeschlossen, jetzt fehle nur noch die Abnahme.

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Doch insbesondere für Menschen mit Behinderung, Eltern mit Kinderwagen oder Senioren, die auf eine Gehilfe angewiesen sind, gibt es wieder schlechte Nachrichten. Die Bauarbeiten verlagern sich jetzt auf die Gleise 3 bis 8 – der alte Fahrstuhl muss auch hier ausgetauscht werden.

Monatelange Bauarbeiten am Erfurter Hauptbahnhof

Wie es bei der „Thüringer Allgemeine“ weiter heißt, müssen sich Reisende am Erfurter Hauptbahnhof auf monatelange Bauarbeiten einstellen: Bis September dieses Jahres soll der Fahrstuhl-Austausch dauern.


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Wer auf einen Fahrstuhl angewiesen ist, soll sich vor seiner Reise an die Mobilitätsservice-Zentrale der Deutschen Bahn wenden. Wieso die Bauarbeiten auch dieses Mal so lange dauern, erfährst du bei der „Thüringer Allgemeinen“.