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Amazon krempelt Erfurt um! Zur Werksöffnung ist HIER alles anders

Zum Werksstart des neuen Amazon-Standortes in Stotternheim wird sich in Erfurt einiges ändern. Was geplant ist:

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© IMAGO/Karina Hessland

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Wann genau es in Erfurt-Stotternheim losgehen soll, steht noch nicht fest. Amazon kann sich nach eigenen Angaben aber vorstellen, dass schon im ersten Betriebsjahr im neuen Logistikzentrum etwa 1.000 Jobs entstehen könnten. Neben Gera würde die Thüringer Landeshauptstadt damit zum zweiten großen Logistikstandort im Freistaat.

Pünktlich zur Werksöffnung wird sich Erfurt aber eine Sache entscheidend verändern. Welche das ist, liest du hier.

Amazon bringt Veränderung in Erfurt

Angepeilt ist derzeit ein mögliches Eröffnungsdatum im Mai 2024. Die Job-Suche läuft für den Internet-Riesen schon seit längerer Zeit auf Hochtouren. Und auch an anderen Stellen bereitet sich Amazon bereits auf den Werkbetrieb vor: Zum Beispiel beim öffentlichen Nahverkehr.

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Wie die EVAG auf Thüringen24-Anfrage nämlich bestätigt, werden sich zur Werkseröffnung nämlich die Bus- und Straßenbahnfahrpläne ändern. Offenbar hat Amazon mit dem Verkehrsunternehmen eine entsprechende Vereinbarung getroffen. Konkret davon betroffen sind die Linie 5 und die Bus-Linie 30. „Abgestimmt auf die Schichtbeginne und -enden wird es zusätzliche Fahrten zwischen Rieth, Zoopark und Amazon geben, um die Mitarbeitenden vom und zum Standort zu bringen“, erklärt ein EVAG-Sprecher.

Noch Änderungen möglich

Heißt vom Hauptbahnhof aus wird es wohl Extra-Fahrten mit der 5 in Richtung Zoo geben und zurück. Vom Rieth aus gibt es dann zusätzliche Fahrten mit dem 30er in Richtung Amazon. Gleichzeitig wird die Bus-Linie 30 aber auch in einzelnen Fahrten umgeleitet und über den Bahnhof in Stotternheim geführt.

Wie genau der neue Fahrplan dann aussehen wird, möchte die EVAG „rechtzeitig bekanntgeben“. Komplett in Stein gemeißelt wird er dann aber nicht sein. „Derzeit ist nicht genau abschätzbar, wie viele Mitarbeiter tatsächlich den ÖPNV für den Arbeitsweg nutzen“, so der Sprecher. Man möchte aber eine „ausreichende Kapazität“ zur Verfügung stellen. Je nach Bedarf könne die dann noch erweitert oder reduziert werden.


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Die EVAG hat ein ähnliches Abkommen zuvor zum Beispiel auch mit Zalando abgeschlossen.