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Verkehr: Autofahrer aufgepasst – nach Zeitumstellung droht DIESE Gefahr auf den Straßen

Autofahrer sollten jetzt besonders vorsichtig sein. Nach der Zeitumstellung droht im Verkehr vor allem eine Gefahr.

Im Verkehr droht nach der Zeitumstellung eine große Gefahr.
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Wie verhalte ich mich bei einem Unfall richtig?

Im Jahr 2022 sind in Deutschland mehr als 360.000 Personen durch Verkehrsunfälle zu Schaden gekommen. Wir zeigen, wie du dich verhalten solltest, wenn du Zeuge eines Unfalls wirst.

Bald ist es mal wieder so weit: Am 31. März werden die Uhren auf Sommerzeit umgestellt. Während sich die meisten Menschen vor allem über die fehlende Stunde Schlaf beschweren, hat die Zeitumstellung auch große Auswirkungen auf den Straßenverkehr. Durch den Wechsel von Winter- auf Sommerzeit fällt der morgendliche Berufsverkehr wieder in die Dämmerungszeit.

Und das bedeutet auch: Die Gefahr von Wildunfällen nimmt nach der Zeitumstellung zu. Autofahrer sollten einige Dinge daher unbedingt beachten.

Verkehr: Wildunfälle nach Zeitumstellung

Rehe, Hirsche und andere Wildtiere kennen keine Zeitumstellung und folgen ihrer inneren Uhr. Nach der Zeitumstellung findet der Berufsverkehr am Morgen in der Dämmerung statt – die aktivste Zeit der Rehe. Vor allem nach der Winterzeit gehen die Tiere verstärkt auf Futtersuche und überqueren dafür immer wieder Straßen. Besonders gefährlich ist es morgens von sechs bis acht Uhr sowie abends von 21 bis 23 Uhr. 


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Autofahrer sollten unbedingt in der Dämmerung entlang unübersichtlicher Wald- und Feldränder die Geschwindigkeit reduzieren. Auch neue Straßen durch Waldgebiete und entlang von Waldrändern sind gefährlich, da Tiere gewohnte Wege nutzen. Ist ein Wildtier in Sicht, gilt: abblenden, hupen, bremsen.

Richtiges Verhalten bei Wildunfall

Wildtiere können die Geschwindigkeit von Autos im Verkehr nicht einschätzen und warten nicht am Straßenrand, erklärt der ADAC. Das zeigt die Statistik: Rein rechnerisch ereignet sich in Deutschland alle zwei Minuten ein Wildunfall. Nach einem solchen Unfall gilt: Warnblinkanlage einschalten, Warnweste anziehen und Unfallstelle absichern. Anschließend muss die Polizei über 110 verständigt werden. Anschließend sollte an der Unfallstelle gewartet werden. In vielen Bundesländern muss bei einem Wildunfall zusätzlich ein Jäger informiert werden.

Ist das Tier tot, sollte es möglichst auf den Seitenstreifen gezogen werden, um Folgeunfälle zu vermeiden, aber nur mit Handschuhen und nicht mit bloßen Händen. Verletzte Tiere sollten nicht angefasst werden.


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Nicht ohne Grund ereignen sich in den Monaten April und Mai die meisten Unfälle im Jahr, da es im Verkehr besonders häufig zu Zusammenstößen mit Wildtieren kommt. Nach der Zeitumstellung heißt es deshalb besonders in der Dämmerung: Runter vom Gas und bremsbereit sein.