Thüringen: Mann angelt am See – was dann passiert, ist tragisch

Schon wieder hat sich an einem See in Thüringen ein schreckliches Unglück ereignet. (Symbolbild)
Schon wieder hat sich an einem See in Thüringen ein schreckliches Unglück ereignet. (Symbolbild)
Foto: Imago/Becker & Bredel

Ilm-Kreis. Ein 61-Jähriger ist am Freitag in Thüringen zum Angeln an den Stausee aufgebrochen. Doch er kehrte nicht zurück. Jetzt gibt es eine schreckliche Nachricht.

Thüringen: Mann nach Angelausflug vermisst

Am Freitagmorgen war der 61-jährige Mann bei der Polizei in Thüringen als vermisst gemeldet worden. Er war zum Angeln an der Stausee in Heyda gegangen.

Die Polizei und die Feuerwehr leiteten sofort eine große Suche ein.

Hubschrauber und Taucher eingesetzt

Der See und das Gebiet rund um den Stausee wurden intensiv abgesucht. Ein Polizeihubschrauber wurde eingesetzt, Taucher stiegen in den See.

Dann gab es die furchtbare Nachricht.

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Einsatzkräfte machen schrecklichen Fund im Wasser

Mithilfe eines Sonargeräts konnte schließlich etwas im Wasser festgestellt werden.

Die Einsatzkräfte zogen einen toten Mann aus dem Stausee. Es handelte sich um den vermissten Angler.

Wie der 61-Jährige zu Tode kam, ist derzeit noch nicht geklärt und werde von der Kriminalpolizei geprüft.

Frau treibt leblos in See in Erfurt

Erst kürzlich wurde eine junge Frau leblos aus einem See in Erfurt gezogen. Tage später kam dann die schreckliche Nachricht aus dem Krankenhaus. >>> Hier zum Bericht.

Bereits vier Badetote in Thüringen

  • Vier Badetote in Thüringen seit Anfang des Jahres
  • Bundesweit sind 250 Menschen ertrunken
  • 90 Prozent an ungesicherten Badestellen
  • Trauriger Spitzenreiter Bayern: 65 Badetote in 2019

In Thüringen sind in den ersten sieben Monaten dieses Jahres bislang vier Menschen ertrunken. Zwei von ihnen verunglückten in einem See oder einem Teich, wie die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) mitteilte. (fno/aj)