Thüringen: Jäger will Wildschweine erlegen – und geht fast selber dabei drauf

Ein Jäger aus Thüringen hat sich selbst an den kopf geschossen. (Symbolbild)
Ein Jäger aus Thüringen hat sich selbst an den kopf geschossen. (Symbolbild)
Foto: imago images / Bild13

Geisa . Mit viel Glück hat ein Jäger in Thüringen einen Jagdunfall überlebt.

Der Mann war mit einem weiteren Waidmann im Wartburgkreis auf der Jagd nach Wildschweinen, als sich ein Schuss aus seinem Gewehr löste, wie die Polizei Thüringen am Donnerstag mitteilte.

Thüringen: Jäger schießt sich selbst an

Der Streifschuss habe den Mann am Ohr verletzt. Er sei nach dem Unfall zwischen den Geisaer Ortsteilen Ketten und Walkes am Mittwochabend in ein Krankenhaus nach Fulda gebracht worden.

Wie es dazu kam, dass sich der Schuss löste, sei bisher ungeklärt. Die Polizei ermittle nun zu den Umständen, hieß es.

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Zuletzt kam es etwa 2018 zu schweren Jagdunfällen in Thüringen: Bei einer Erntejagd in Unterwellenborn (Landkreis Saalfeld-Rudolstadt) war ein Jäger getötet worden, in Großsaara (Landkreis Greiz) war ein Mädchen in einer Kleingartenanlage von einem Schuss getroffen und schwer verletzt worden. In der Nähe hatte eine Jagd stattgefunden. (dpa/ck)