Thüringen: „Querdenker“ zuckeln mit 30 km/h über die Autobahn – Polizei schreitet ein!

Die Polizei hat die Autobahnen in Thüringen vermehrt kontrolliert. (Symbolbild)
Die Polizei hat die Autobahnen in Thüringen vermehrt kontrolliert. (Symbolbild)
Foto: imago images / Einsatz-Report24

Erfurt. Gefährliche Aktion auf den Autobahnen in Thüringen!

Die Polizei in Thüringen hat daher verstärkt kontrolliert. Hintergrund soll eine verabredete und gefährliche Aktion selbsternannter „Querdenker“ aus Thüringen gewesen sein.

Thüringen: Polizei kontrolliert verstärkt die Autobahnen

Die Polizei ging am Mittwoch mehreren Hinweisen nach, dass „Gruppen von Verkehrsteilnehmern Störungen des Autobahnverkehrs möglichweise anstrebten“, berichtet eine Sprecherin der Autobahnpolizei auf Anfrage von Thüringen24.

+++ Corona-Regeln in Thüringen ab dem 10. Januar: Noch weniger Personen dürfen sich treffen +++

Hier wurde besonders stark kontrolliert:

  • Hermsdorfer Kreuz
  • Erfurter Kreuz
  • Erfurt Gispersleben (B4)

Beamte der Autobahnpolizei, der Bereitschaftspolizei Thüringen und der Landespolizeiinspektionen Erfurt, Gotha und Jena waren im Einsatz. Polizisten stoppten und kontrollierten rund 20 Autofahrer, die vereinzelt und teilweise auch in Fahrzeuggruppen, unterwegs waren.

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„Querdenker“ fahren mit 30 km/h über Autobahnen

„Vereinzelt sind die Verkehrsteilnehmer zu langsam gefahren“, berichtet die Polizei. Der MDR berichtet von 30 km/h – auf der Autobahn! Demnach wurden 13 Platzverweise ausgesprochen.

+++ Corona in Thüringen: Das ist der aktuelle Stand! +++

Derzeit werde geprüft, ob die Insassen gegen die aktuell geltenden Corona-Infektionsschutzregeln verstoßen haben, so die Polizeisprecherin.

Hintergrund der Aktion: Die Corona-Leugner, -Skeptiker und Verschwörungstheoretiker der „Quederdenker“-Szene hatten sich offenbar beim Messenger Telegram darauf verständigt, gezielt den Verkehr auf wichtigen Verkehrsadern zu stören.

Nicht nur in Thüringen, sondern mindestens auch in Bayern und Sachsen schlichen Fahrzeuge über die Autobahnen. Bayerns Innenminister Herrmann bezeichnete die Blockadeversuche als eine „besorgniserregende neue Dimension des Protests“ und eine „deutliche Eskalation“ seitens der Gegner der Corona-Schutzmaßnahmen. (fno/ck)