Thüringen: Feuerwehrmann wird die letzte Ehre erwiesen – „Er war ja mehr als ein Freund“

Die Feuerwehren im Altenburger Land (Thüringen) trauern um einen Kameraden und haben eine besondere Aktion auf die Beine gestellt. (Symbolbild)
Die Feuerwehren im Altenburger Land (Thüringen) trauern um einen Kameraden und haben eine besondere Aktion auf die Beine gestellt. (Symbolbild)
Foto: Martin Schutt/dpa

Rositz. Die Feuerwehren im Altenburger Land im Osten von Thüringen trauern um einen ihrer Kameraden. Der ehemalige Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes Uwe Kaphahn aus Rositz war kurz vor Weihnachten im Alter von 72 Jahren gestorben.

Thüringen: Feuerwehren trauern um Kameraden – so erweisen sie ihm die letzte Ehre

„Die Nachricht vom Ableben unseres geschätzten Kameraden Uwe Kaphahn hat uns tief getroffen“, schrieb der Thüringer Feuerwehr-Verband wenige Tage vor Jahresende 2020 auf seiner Internetseite. „Sein Tod reißt eine schmerzliche Lücke in die Reihen unserer Feuerwehr.“

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Am vergangenen Wochenende sollte dem langjährigen Feuerwehrmann die letzte Ehre erwiesen werden. Doch aufgrund der geltenden Corona-Auflagen sind zur eigentlichen Beisetzung aktuell maximal zehn Personen zugelassen. Damit wollten sich die Weggefährten nicht zufriedengeben, berichtet die Ostthüringer Zeitung (OTZ). Deshalb schickten Feuerwehren aus dem gesamten Landkreis trotzdem eine Abordnung nach Rositz.

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„Er war mehr als ein Freund“

Also kamen Feuerwehrmänner- und frauen mit über 30 Einsatzfahrzeugen in die knapp 3000-Einwohner-Gemeinde, um für die Beerdigung Spalier zu stehen.

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„Wir haben uns Gedanken gemacht, wie man ihm coronakonform die letzte Ehre erweisen könnte. Er war ja mehr als ein Freund“, sagt Stefan Kirchner, der Ortsbrandmeister von Rositz, gegenüber der OTZ.

Mehr dazu hier: Ostthüringer Zeitung. (fno)