A4 bei Eisenach: Lkw kracht ungebremst in Stauende – für einen Mann kommt jede Hilfe zu spät

Auf der A4 in Thüringen hat es einen tödlichen Unfall gegeben. (Symbolbild)
Auf der A4 in Thüringen hat es einen tödlichen Unfall gegeben. (Symbolbild)
Foto: imago images/lausitznews.de

Tödlicher Unfall auf der A4 in Thüringen!

Ein Lkw ist ungebremst ins Stauende gekracht. Für einen Mann kam jede Hilfe zu spät.

A4 bei Eisenach: Tödlicher Unfall!

Gegen Mitternacht ist es zu dem schrecklichen Unglück auf der A4 in Fahrtrichtung Frankfurt gekommen. Zwischen den Anschlussstellen Eisenach-Ost und Eisenach-West ist ein Lkw nach Angaben der Polizei ungebremst aufs Stauende aufgefahren und in einen anderen Lkw gekracht.

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Der Fahrer des auffahrenden Lkw verstarb laut Polizei noch an der Unfallstelle im Fahrzeug. Der 42-jährige Fahrer des anderen Lkw erlitt leichte Verletzungen. Die Identität des Verstorbenen konnte bislang nicht geklärt werden.

Probleme beim Bergungseinsatz

Die Ämter für Brand- und Katastrophenschutz des Wartburgkreises und der Stadt Eisenach beriefen eine technische Einsatzleitung ein, wie das Landratsamt mitteilte. Besondere Probleme gab es dadurch, dass die Bergungsarbeiten an der Unfallstelle zunächst nicht möglich waren. Dort standen zahlreiche Fahrzeuge im Stau, so dass schwere Bergetechnik die Unfallstelle zunächst nicht erreichen konnte.

Polizei, Technisches Hilfswerk (THW), Feuerwehr und Sanitätskräfte lotsten die seit Stunden im Stau stehenden Fahrzeuge nach und nach von der Autobahn. Damit wurde Platz für die Bergetechnik geschaffen und den Winterdienst. So sollten auch die festsitzenden Lkw an der Unfallstelle vorbei geleitet werden.

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Zahlreiche Einsatzkräfte vor Ort

An der Landesgrenze zu Hessen im Bereich Herleshausen – Gerstungen nahm der Verkehr langsam wieder Fahrt auf, dort war die Autobahnmeisterei Höhnebach mit drei Räumfahrzeugen im Einsatz. Auch das THW Eschwege, die Freiwillige Feuerwehr Gerstungen und Sanitätskräfte aus dem hessischen Werra-Meißner-Kreis waren dort mit eingebunden. (dpa/abr)