Statistik lässt Thüringen alt aussehen: Bei diesem Ranking ist der Freistaat an der Spitze

In Thüringen ist der Altersdurchschnitt sehr hoch. (Symbolbild)
In Thüringen ist der Altersdurchschnitt sehr hoch. (Symbolbild)
Foto: IMAGO / Sven Simon / Karina Hessland (Montage: Thüringen24)

Erfurt. Wo leben die jüngsten Menschen und wo die ältesten? Wie hoch ist der Altersdurchschnitt in Thüringen und den anderen Bundesländern? Das hat das Statistische Bundesamt nun herausgefunden.

In der jüngsten Gemeinde Deutschlands sind die Menschen im Schnitt 27,7 Jahre alt. Dabei handelt es sich um Ort Kirchspiel Garding auf der Halbinsel Eiderstedt im Kreis Nordfriesland in Schleswig-Holstein. Und wie sieht es in Thüringen aus?

Thüringen: In dieser Stadt ist der Durchschnitt am höchsten

Die Statistik lässt den Freistaat sehr alt aussehen. Neben Sachsen-Anhalt (47,9 Jahre) ist Thüringen mit einem Durchschnittalter von 47,4 Jahre an der Spitze des Rankings.

Beim Vergleich der Kreise und kreisfreien Städte ist die Stadt Suhl in Thüringen unübertroffen. Hier liegt der Altersdurchschnitt bei 50,8 Jahren.

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Das ist Thüringen:

  • ein Bundesland der Bundesrepublik Deutschland
  • die Hauptstadt ist Erfurt
  • gegründet wurde Thüringen am 1. Mai 1920
  • die Wiedergründung fand am 3. Oktober 1990 statt
  • seit dem 4. März 2020 ist Bodo Ramelow (Die Linke) amtierender Ministerpräsident

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Laut dem Statistischem Bundesamt steige das Durchschnittsalter seit dem Jahr 2016 in allen Flächenländern stetig, in den Stadtstaaten sei es dagegen konstant geblieben.

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Am schnellsten alterten die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern. Hier habe sich der Schnitt von 46,7 auf 47,2 Jahre am stärksten erhöht. (ldi)