Gera: Pferd macht Ausflug – und schwebt auf einmal in großer Gefahr

Foto: Feuerwehr Gera

Gera. Ein Pferd aus Gera hat sich in eine missliche und gefährliche Lage gebracht.

Das Pferd war am Samstagmorgen in Gera ausgebüxt – und dann in einen Pool gestürzt. Laut Feuerwehr Gera war das Pferd auf die Abdeckplane des etwa 1,60 Meter tiefen Beckens getreten und dann abgesackt.

Gera: Einsatz fordert Geschick und Kreativität

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr Gera brauchten schnell einen Plan, um das Tier möglichst schonend aus dem kalten Wasser zu befreien. Laut Bericht pumpten die Einsatzkräfte erstmal das Wasser aus dem Schwimmbecken. Gleichzeitig stieg ein Feuerwehrmann in einem Trockenanzug in den Pool, um das Pferd zu sichern und zu beruhigen.

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Als das Becken schließlich leer war, haben die Helfer das Pferd mit Decken und Planen gewärmt, um es vor Unterkühlung zu schützen. Kurzerhand zimmerten die Einsatzkräfte aus Paletten eine Art Treppe zusammen, über die das Pferd schließlich mit Hilfe von Schläuchen und Leinen sein nasses Gefängnis verlassen konnte.

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Das ist die Stadt Gera:

  • war Landeshauptstadt des Fürstentums Reuß jüngerer Linie (1848 bis 1918) sowie des Volksstaates Reuß (1918 bis 1920)
  • war zur Blütezeit der Stoff- und Tuchindustrie (ab Mitte des 19. Jahrhunderts) eine der reichsten Städte Deutschlands
  • gehört zur Metropolregion Mitteldeutschland, hat geringe Entfernungen zu Leipzig (60 Kilometer), Erfurt (80 Kilometer), Zwickau (40 Kilometer) und Chemnitz (70 Kilometer)
  • mit über 93.000 Einwohnern (Stand 2019) drittgrößte Stadt Thüringens
  • trägt seit 2017 offiziell den Titel als „Hochschulstadt“
  • Oberbürgermeister ist Julian Vonarb (parteilos)

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Glücklicherweise hat sich das Pferd nicht schwerer verletzt oder sich etwas gebrochen. Es hatte wirklich Glück im Unglück.

Nach dieser Tierrettung steht für die Einsatzkräfte der Feuerwehr Gera eines wieder fest: Dass die Arbeit bei der Feuerwehr eben doch der allerbeste Job der Welt ist: „Wir lieben unseren Job und sind stolz und glücklich, auch solch ungewöhnlichen Aufgaben lösen zu dürfen.“ (mw)