Corona in Thüringen: Polizisten bei Demos verletzt – Ramelow: „Bedrückende Bilder“

Das ist Bodo Ramelow

Das ist Bodo Ramelow

Bodo Ramelow ist der erste Linke-Politiker der Ministerpräsident geworden ist.

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Greiz/Eisenach/Sondershausen. Corona-Proteste in Thüringen! Am Wochenende hat es in Thüringen gleich mehrere Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen gegeben. Dabei ist es nicht immer friedlich zugegangen.

Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) äußerte sich auf Twitter zu den Corona-Protesten in Thüringen.

Corona in Thüringen: Bodo Ramelow ist fassungslos

Über 1.500 Menschen waren am Wochenende in Greiz, Eisenach und Sondershausen auf die Straßen gegangen, um gegen die aktuell wieder verschärften Corona-Maßnahmen zu demonstrieren.

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Corona-Lage in Deutschland (Stand 29. November)

  • 7-Tage-Inzidenz: 452,4
  • Neue Covid-19-Fälle: 29.364
  • Corona-Todesfälle insgesamt: 100.956
  • Anteil der vollständig Geimpften: 68,4 Prozent
  • Anteil der Booster-Geimpften: 10,4 Prozent
  • Hospitalisierungsrate bundesweit: 5,97

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Vor allem in Eisenach gingen die Proteste nicht nur friedlich vonstatten. Die Polizei setzte Reizgas ein und neben Straftaten wurden auch Platzverweise und Verstöße gegen die Corona-Auflagen geahndet. Laut „Ostthüringer Zeitung“ wurden auch fünf Polizisten verletzt.

Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow äußerte sich auf Twitter zu den Vorkommnissen: „Und es sind nur Ausschnitte von dem ganzen Potpourri an Haltungen über deren tiefere Wurzeln ich manchmal sehr grübeln musste. Aber Skeptiker haben keine Berührungsängste mehr vor Rechtsradikalen oder aggressiven Impfgegnern. Gestern Abend waren es bedrückende Bilder“.

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Der CDU-Landtagsabgeordnete Raymond Walk kündigte an, die Ausschreitungen zum Thema im Landtag zu machen. (lb/dpa)