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Edeka in Arnstadt: Diese Entscheidung sorgt für Frust bei den Betreibern – „unverantwortlich“

Edeka in Arnstadt: Diese Entscheidung sorgt für Frust bei den Betreibern – „unverantwortlich“

© IMAGO / Beautiful Sports

Edeka: Die Erfolgsgeschichte der Supermarktkette

Die Edeka-Gruppe ist die größte Supermarktkette Deutschlands. Gegründet wurde die Edeka AG & Co. KG 1907 in Leipzig. Heute hat sie ihren Hauptsitzt in Hamburg.

Arnstadt. 

Frust bei Edeka-Betreibern in Arnstadt! David und Melanie König leiten den Edeka-Markt im Arnstädter Ostviertel und sind empört.

Die Betreiber organisieren derzeit aufgrund von Platzmangel einen Neubau des Edeka-Marktes in Arnstadt. Die Bauarbeiten sind schon fast abgeschlossen. Doch mit dieser plötzlichen Entscheidung des Stadtrates hätten sie niemals gerechnet.

Edeka in Arnstadt: Betreiber sind fassungslos über die Entscheidung des Stadtrats

Im Juni 2017 übernahm das Ehepaar König den Edeka-Markt im Arnstadter Ostviertel. Da sich das Sortiment und die Anzahl der Artikel jedoch so stark vergrößerte, entschieden sich die Betreiber für einen Neubau des Marktes auf dem Grundstück nebenan, um mehr Platz zur Verfügung zu haben und somit mehr Artikel anbieten zu können so Edeka in einer Pressemitteilung.

Die Bauarbeiten für den neuen Standort des Supermarktes sind auch schon beinahe abgeschlossen, doch eine kurzfristige Entscheidung des Stadtrates macht die Königs nun fassungslos. Am 16. Dezember erfuhren die Betreiber aus der Zeitung, dass ein großer Investor per Grundsatzbeschluss durch den Stadtrat die Genehmigung zum Bau eines weiteren großen Marktes ganz in der Nähe des Edeka-Marktes erhalten hat. Dieser neue Konkurrent soll auf 1.900 Quadratmetern zwischen der Professor-Frosch-Straße und der Gehrener Straße stehen.

Melanie König zeigt sich verärgert über die geplante Konkurrenz, die den Neubau des Edeka-Marktes überflüssig erscheinen lasse: „Ein solches Projekt ist finanziell und auch sonst ein großer Kraftakt für uns als Betreiber. Umso unverständlicher sehen wir deshalb jetzt die plötzliche Entscheidung des Stadtrates, gegebenenfalls einen fast doppelt so großen Mitbewerber direkt im Einzugsgebiet unseres dann nagelneuen EDEKA-König bauen zu lassen. Das ist strukturell unsinnig, führt unseren Neubau quasi ad absurdum und ist den Investoren gegenüber unverantwortlich!“.

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Es bleibt abzuwarten, ob Frau König mit ihrer Einschätzung richtig liegt. Um welchen geplanten Konkurrenten es sich beim Beschluss des Stadtrates handelt, ist noch nicht bekannt. (lb)