Thüringen: Energiepreis-Explosion? DAS kommt jetzt auf Kunden zu

Thüringen: So schön ist das Bundesland

Thüringen: So schön ist das Bundesland

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Thüringen. Auch in Thüringen spielt das Thema Klimawandel eine große Rolle. Der Freistaat hat jetzt Pläne veröffentlicht, die helfen sollen umweltfreundlicher zu werden.

Dabei sollen in Thüringen, die Energie-Quellen weiter ausgebaut werden. Doch könnten dadurch die Energiepreise explodieren?

Thüringen: Energiepotenzial ausreichend

Nach einem Modell der Fachhochschule Nordhausen hast du keine heftigen Preisanstiege zu befürchten: „Wir schaffen das mit unseren Energiepotenzialen, die wir in Thüringen haben“, sagte der Leiter des Projekts Viktor Wesselak.

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Allerdings müssten sowohl die Windkraft als auch die Solarenergie schnell ausgebaut werden – Ansonsten würde der Freistaat es nicht schaffen in den nächsten Jahrzenten klimaneutral zu werden.

Thüringen: Kosten sollen zukünftig konstant bleiben

Wesselak sagte, die Modellierung zeige auch, dass die zukünftigen Energiekosten in Thüringen mit Hilfe der Energiewende einigermaßen konstant gehalten werden könnten. Jährlich sollen die dann im Freistaat bei etwa zwei Milliarden Euro liegen. Zwar würden die Kosten nicht dramatisch sinken, ein heftiger Preisanstieg sei allerdings auch nicht zu befürchten.

Einzelne Energieeinheiten – also etwa eine Kilowattstunde Strom – würden wahrscheinlich in Zukunft teurer. Weil aber die Anlagen aber gleichzeitig effizienter werden würden, werde weniger von dieser Energie gebraucht. Dadurch blieben die Gesamtkosten einigermaßen konstant.

Besonderer Rechner zeigt effektive Investitionen auf

Zum Modellprojekt gehört ein Energiewende-Rechner, der aufzeigen soll, welche Folgen sich für die angestrebte Klimaneutralität ergeben – je nachdem in welchem Zeitraum die Zahl der Windräder in welchem Umfang steigt oder wie viele neue Solar-Anlagen gebaut werden.

Dieser Rechner richtet sich in erster Linie an Kommunen oder Stadtwerke, die damit überprüfen könnten, wie sich eine konkrete Investition auswirke. Die Fachhochschule könne das Tool allen interessierten Anwendern nach einer kurzen Einweisung zur Verfügung stellen, so Viktor Wesselak weiter.

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Thüringen erstes Bundesland, das Energiesystem einrichten kann

Thüringens Umweltministerin Anja Siegesmund (Grüne) sagte mit Verweis auf den Rechner und das Modell der Fachhochschule, Thüringen sei nun das erste Bundesland, das sein Energiesystem virtuell abbilden und einrichten könne.

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Das sei ein wichtiger Beitrag, um die Energiewende voran zu bringen. Sie warb erneut für einen schnellen und umfassenden Ausbau grüner Technologien im Land. (dpa/ali)