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Gera: Mysteriöses Feuer! Wer spielt hier ein falsches Spiel?

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Gera: Dieses Absperrband hat jemand ganz bewusst aufgehängt – wohl, um die Einsatzkräfte zu behindern. Foto: Björn Walther

Gera. 

Was war denn da in Gera los?

Diese Frage stellen sich derzeit die Einsatzkräfte der Polizei und Feuerwehr in Gera.

Gera: Feuer-Schikane just for fun?

Am frühen Samstagmorgen war ein Großaufgebot mehrerer Feuerwehren nach Bieblach-Ost gerufen worden. Ein Zeuge wollte in der Schwarzburgstraße gesehen haben, dass es in einem Haus brennt.

Dem war zum Glück nicht so, aber an einer Kindertagestätte in der Heidecksburgstraßestand stand eine Hecke in Flammen. Rund zehn Meter brannten, so die Polizei. Was komisch war: In einer Schule nebenan brannte Licht. Um 3 Uhr nachts.

Gera: Brandstifter unterwegs!

Die Polizei rückte mit mehreren Einheiten an, um mögliche Brandstifter zu finden. Die Polizisten durchsuchten auch die Schule – ohne Erfolg. Komisch war auch die Tatsache, dass jemand die Straße mit meterweise Flatterband abgesperrt hatte. Aber weder die Feuerwehr noch die Polizei hatten damit zu tun.

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Daher vermuten die Ermittler, dass sich die Brandstifter einen Spaß daraus machen wollten, die Einsatzkräfte bei der Anfahrt und beim Feuerlöschen zu behindern. Dann wurde es noch perfider!

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Gera: Zweites Feuer!

Als die Beamten das Flatterband abnahmen, bemerkten sie Flammen und Glut an einem Balkon nebenan in der Leuchtenburgstraße. Offenbar hatte jemand auch an dem leerstehenden Gebäude ein Feuer gelegt. Die Feuerwehr konnte auch diesen kleineren Brand schnell löschen. Gebrannt hatte eine Pressspanplatte.

Alles sieht danach aus, als wollten die Täter mit ihrer Absperraktion den Fokus auf die brennende Hecke legen – während das leerstehende Haus mutmaßlich in Flammen aufgehen sollte. Zum Glück ging der Plan nicht auf.

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Die Polizei Gera ermittelt. In Tatortnähe haben die Beamten mehrere Jugendliche angetroffen. Sie könnten die Brände gelegt haben. Zeugen sollen sich unter der Telefonnummer 0365/8290 melden. Die Feuerwehr rückte nach gut eineinhalb Stunden wieder ein. (ck)