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Suhl: Feuerteufel gefasst? Am Marktplatz klicken die Handschellen

Die Feuerwehr im Einsatz

Suhl. 

Immer wieder brannte es in den Wohnblocks in der Würzburger Straße in Suhl.

Zuletzt hatte sich eine Rollstuhlfahrerin verzweifelt geäußert – denn auch der Fahrstuhl der Häuser in Suhl ist Opfer der Brände geworden. Jetzt kommt aber Bewegung in den Fall – hat die Polizei den Feuerteufel aus Suhl endlich geschnappt?

Suhl: Polizei richtet spezielle Ermittlergruppe ein

Mehrere Male hat es in den Häusern in der Würzburgstraße gebrannt: Sperrmüll, Rollstuhllift, ein Kinderwagen alles stand in Flammen – und das binnen kürzester Zeit. Die Polizei hatte sogar eine Sonderkommission (Arbeitsgruppe „Aue“) eingerichtet, um den Feuerteufel zu finden. Und die scheint sich jetzt auch auszuzahlen!

Am Mittwochmorgen haben die Beamten einen 20-jährigen Mann festgenommen. Er war am Marktplatz gerade dabei einen Müllcontainer anzuzünden, wie die Polizei Suhl mitteilt. Eine Hausdurchsuchung fanden die Beamten dann Hinweise, die direkt mit den Bränden in der Würzburgstraße in Verbindung zu stehen scheinen.

Verdacht gegen Mann aus Suhl erhärtet sich

Bei der Durchsuchung der Wohnung des 20-jährigen fanden die Ermittler Beweise, die den Verdacht erhärteten, dass der Mann auch für die Brände in den Wohnblocks verantwortlich sein könnte.

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Weil die Gefahr besteht, dass der Mann weitere Brände legen könnte, ist er erstmal in ein psychiatrisches Krankenhaus nach Hildburghausen gebracht worden. Ein rassistischer Hintergrund kann nach derzeitigen Ermittlungen ausgeschlossen werden.

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Die Arbeitsgruppe „Aue“ der Kripo bleibt an dem Fall dran. (jko)