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Thüringen: Mühle soll nach Sturm wieder aufgebaut werden – doch es gibt ein Problem

Thüringen: So schön ist das Bundesland

Klettbach. 

Nach dem Sturm-Fiasko um ein beliebtes Wahrzeichen aus Thüringen müssen dessen Fans weiter bibbern.

Sturmtief „Zeynep“ hatte das Denkmal in Thüringen einstürzen lassen – ob es je wieder auferstehen wird, bleibt auch noch Tage danach völlig unklar.

Thüringen: „Zeynep“ zerstört historische Mühle

Es geht um die 279 Jahre alte Bockwindmühle in Klettbach. „Zeynep“ hatte das Thüringer Wahrzeichen vergangene Woche quasi abrasiert. Es bliebt nur noch ein Haufen Holz übrig.

Die Bilder der kaputten Mühle hatten im ganzen Freistaat und weit darüber hinaus für Bestürzung gesorgt. Sie galt als beliebtes Freizeit-Ziel, unter anderem bei Picknick-Freunden. (Hier findest du einige Reaktionen.)

Kurz keimte aber Hoffnung für einen Wiederaufbau auf. Zumal auch Ministerpräsident Bodo Ramelow sich zu Wort meldete und finanzielle Hilfen vom Land zusicherte.

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Jetzt aber gibt’s offenbar einen Rückschlag für die 1743 erbaute Bockwindmühle in Klettbach! Das Problem: Der Stamm! Denn die Mühle steht nicht auf jedem Pfahl, wie Mühlen-Vereinschef Gerd Möller der „Bild“ erklärte.

Thüringen: Jetzt geht’s um den Stamm

Das Original-Kammrad sei zwar unbeschädigt. „Aber ohne neuen, passgenauen Pfahl können wir den Wiederaufbau vergessen. Die Eiche darf nicht frisch gefällt und muss acht bis zehn Jahre gelagert sein“, sagte Möller zur „Bild“. Er hoffe auf eine Art von Transplantation – aus einer anderen kaputten Mühle.

Ein Gutachter soll sich die zerstörte Mühle in Thüringen jetzt ansehen und sagen, wie lange ein Wiederaufbau dauern könnte und was er kosten dürfte. Zwar nur ein Tropfen auf den heißen Mühlenstein – aber immerhin sind inzwischen mehr als 1.500 Euro an Spenden gesammelt worden. (ck)