Thüringen: Angst vor der nächsten Grippewelle – Experte sieht jetzt vor allem Kinder in Gefahr

Thüringen: So schön ist das Bundesland

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Die Corona-Pandemie beschäftigt uns weiterhin. Aber auch die herbstliche Grippewelle lässt nicht mehr lange auf sich warten. Ein Mediziner aus Thüringen sieht vor allem die Jüngsten unserer Gesellschaft in Gefahr.

Während Erwachsene wohl relativ glimpflich durch die nächste Grippewelle kommen dürften, könnten laut dem Experten aus Thüringen Kinder schlimmer betroffen sein.

Mediziner aus Thüringen warnt vor Grippewelle bei Kindern

Im Rahmen der Neustadt-Studie in Thüringen konnten Virologen jetzt auch erste Rückschlüsse auf die anstehende Grippewelle im Herbst machen. Anlass dafür sei die Masseninfektion des RS-Virus bei Kleinkindern im vergangenen Jahr gewesen, so der Jenaer Infektiologe Mathias Pletz laut „Thüringer Allgemeine“.

Im Herbst 2021 habe es einen regelrechten Ansturm auf die Kinderarztpraxen gegeben. Neugeborene, die noch keinen Kontakt zu Viren hatten, seien häufig betroffen gewesen.

Bei kleinen Kindern sei „zu befürchten, dass sich der bei RSV beobachtete Nachholeffekt im kommenden Herbst mit Influenza wiederholt“, mahnte Pletz. Sein Rat: Kinder sollen sich in Absprache mit den Kinderärzten rechtzeitig immunisieren lassen.

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Thüringen: Jenaer Infektiologe Mathias Pletz empfiehlt Impfung

„Dafür eignet sich eine Impfung per Nasenspray, ohne Spritze. In Sachsen gibt es dafür eine Empfehlung, in anderen Bundesländern leider nicht“, sagte der Mediziner der „ Thüringer Allgemeine“.

Doch wie hängen eigentlich Infektionen, Antikörper und andere Abwehrzellen zusammen? Die „ Thüringer Allgemeine“ hat die Antwort! (fs)