Gera: Blutspende-Zentrum zeigt krasses Bild – „Leider drei extreme Beispiele“

Bluthochdruck: Ursachen, Symptome und Behandlung

Bluthochdruck: Ursachen, Symptome und Behandlung

Hypertonie, allgemein als Bluthochdruck bekannt, ist eine Erkrankung des Herz-Kreislauf-Systems, bei der der Druck in den Gefäßen dauerhaft zu hoch ist. Ein anhaltend hoher Druck ist eine starke Belastung für die Gefäße.

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Gera. Wer dieses Foto aus Gera sieht, der denkt wohl im ersten Moment nicht an Blutspende. Darauf zu sehen sind drei Blutbeutel. Das Rot in der Mitte lässt jeweils noch erahnen, dass es sich um Blut handelt. Doch der Rest des Inhalts hat eine ganz andere Farbe angenommen: Gelb. Oder beige?!

Dahinter stecken „leider drei extreme Beispiele“, schreibt das Haema Blutspendezentrum Gera bei Facebook. Dessen Mitarbeiter hatten das Foto geteilt und bei so manch einem mit diesem Bild für Staunen und Entsetzen gesorgt. Doch im Blutspendezentrum ist dieser Anblick leider immer mal wieder Realität – obwohl er leicht vermieden werden könnte.

Gera: Das steckt hinter den „extremen Beispielen“ der Blutspende

Die gelbliche Verfärbung, die in den Blutbeuteln zu sehen ist, ist schlichtweg das Resultat fettiger Ernährung, erklärt Sandra Urbank vom Blutspendedienst Urbank gegenüber Thüringen24. Und genau die sollte vor der Blutspende vermieden werden. Konkret gehe es um einen Zeitraum von 24 Stunden, besonders wichtig seien aber die letzten zwei Stunden vor der Blut- oder Plasmaspende.

Deshalb würden alle, die zur Blutspende kommen, auch gefragt, was sie zuletzt gegessen haben. Daran könne der Blutspendedienst schon erkennen, ob sich eine Blut- oder Plasmaspende lohnt oder nicht. Denn die Beutel, die du auf dem Foto sehen kannst, hätten am Ende entsorgt werden müssen. „Leider können wir nichts filtern“, sagt Sandra. Bedeutet, der halbe Liter Blut wurde umsonst gespendet.

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In diesen Abständen kannst du spenden:

  • Blutspende für Männer: mindestens acht Wochen Abstand zwischen zwei Vollblutspenden – maximal sechs pro Jahr
  • Blutspende für Frauen: mindestens zwölf Wochen Abstand zwischen zwei Vollblutspenden – maximal vier pro Jahr
  • zwischen Vollblutspende und Plasmaspende sollten mindestens vier Tage liegen
  • Plasma kannst du übrigens viel häufiger spenden, die Obergrenze im Jahr liegt bei 60 Spenden

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Blutspendedienst Gera mit wichtigem Appell

Das sei nicht nur für denjenigen ärgerlich, der gespendet hat, sondern vor allem für diejenigen, die auf die Blutspenden angewiesen sind. Gerade in Zeiten, wo es sowohl an Blut- als auch an Plasmaspenden fehle. Vor allem während der Corona-Pandemie habe es zu wenig Spenden gegeben.

Mittlerweile erlebe das Blutspendezentrum in Gera zwar wieder mehr Zulauf – doch mehr gehe immer. Damit es nicht zu Engpässen in Krankenhäusern komme oder Patienten, deren Medikamente mithilfe von Plasmaspenden hergestellt werden, vergeblich auf ihre Medizin warteten.

Um so wichtiger sei es dann bei denjenigen, die zur Spende kommen, dass auch alles funktioniert – und die Spende eben nicht im sprichwörtlichen Sinne für die Tonne ist. Zumal man während der Spende noch nicht genau absehen könne, dass das Ergebnis vielleicht unbrauchbar ist. Es deute sich zwar an, aber das ganze Ausmaß werde erst am Abend sichtbar.

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Bedeutet also: Wer zur Blut- oder Plasmaspende möchte, sollte sich vorbereiten. Viel trinken und gesund essen zum Beispiel. (Hier findest du Ernährungstipps des Blutspendezentrums). Und es gibt noch einiges mehr zu beachten. Was das alles ist, findest du in der allgemeinen Checkliste vom Blutspendedienst. HIER entlang! (abr)