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Thüringen: Diese Krankheit ist im Freistaat so schlimm, wie nirgendwo sonst in Deutschland

Eine bestimmte Krankheit tritt in Thüringen so häufig auf wie nirgendwo sonst. Dabei könnte man ihr gut vorbeugen.

Thüringen
u00a9 IMAGO / Westend61

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Bittere Zahlen aus Thüringen! Eine bestimmte Krankheit tritt hier so häufig auf, wie nirgendwo sonst in Deutschland.

Dabei ist sie alles andere als ungefährlich, auch wenn sie mittlerweile bei vielen als „alltäglich“ gilt. Im schlimmsten Falle kann sie sogar einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall auslösen. Besonders tückisch: Die Krankheit bleibt oft über Jahre unbemerkt. Die Krankenkasse Barmer in Thüringen schlägt Alarm.

Thüringen: Bittere Zahlen aus dem Freistaat

Betroffen sind ganze 32 Prozent der Bevölkerung in Thüringen, also etwa jeder Dritte. Bundesweit erkranken nur etwa 22 Prozent der Menschen. Dabei trifft es die Älteren häufiger als die Jungen. Vor allem Menschen ab 60 Jahren seien betroffen, so die Barmer. Das geht aus eigens erhobenen Zahlen der Krankenkasse hervor.

Vielleicht ahnst du es schon: Es geht um Bluthochdruck. Er wird laut der Krankenkasse leider immer noch zu oft missverstanden und unterschätzt. Viele denken etwa, dass im Alter unvermeidlich der Bluthochdruck in die Höhe schnellt. Die Annahme, Bluthochdruck sei eine unvermeidbare Alterserkrankung, sei jedoch falsch, sagt Barmer-Landeschefin Birgit Dziuk.

Thüringen: Unsichtbare Volkskrankheit

„Die Ursache liegt oftmals einfach am Lebensstil“, so Dziuk. „Nicht rauchen, ausreichend Sport und Bewegung im Alltag und eine ausgewogene Ernährung. Das sind die goldenen Regeln für einen gesunden Blutdruck.“


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In der Fachsprache nennt sich die Krankheit übrigens „Hypertonie“. Unter Experten gilt sie als unsichtbare Volkskrankheit. Das liegt daran, dass viele jahrelang gar nicht merken, dass sie unter Bluthochdruck leiden. Für die Gefäße bedeutet er aber trotzdem eine große Belastung. „Früherkennung spielt deshalb eine immens wichtige Rolle“, sagt Dziuk. Früherkennungsuntersuchungen solltest du also ernst- und wahrnehmen.