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Thüringen: Nächster Schicksalsschlag für Hund Benny! „Was haben wir für Tränen vergossen“

Als hätte der arme Rüde Benny aus Thüringen nicht schon genug mitgemacht! Jetzt kam der nächste schwere Schicksalsschlag für den Hund.

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© Tierheim Nordhausen

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Was hat der Hund Benny nicht schon alles mitgemacht! Seine Geschichte hat ganz Thüringen bewegt, als er völlig verwahrlost und ausgehungert im Tierheim Nordhausen ankam.

Dann schien es zunächst so, als würde es endlich für Benny bergauf gehen. Ausgerechnet kurz vor Weihnachten kam dann aber der nächste schwere Schicksalsschlag für den armen Vierbeiner. Das Tierheim Nordhausen berichtet jetzt von einer emotionalen Achterbahnfahrt.

Thüringen: Sorge um Hund Benny

„Bereits Ende des vergangenen Jahres erhielten wir die Nachricht einer schlimmen Diagnose für Benny“, ist am Dienstag (18. Januar) auf der Facebook-Seite des Tierheims zu lesen. Ein Speicheldrüsen-Tumor wuchs unheimlich schnell und drückte Benny auf seine Luft- und Speiseröhre. Eine Operation kam für die Tierklinik erst einmal nicht infrage. Das Risiko wäre einfach zu groß gewesen. „Das wollte seine Familie aber nicht hinnehmen“, so das Tierheim-Team.

Sie machten sich auf die Suche nach einem anderen Krankenhaus, das den komplizierten Eingriff durchführen wollte. Zum Glück! Denn so konnte dem Rüden wahrscheinlich das Leben gerettet werden. „Erneut!“, lacht das Tierheim. „Dieser Hund hat wohl wirklich sieben Leben!“

Thüringen: Benny kämpft sich zurück

Nach der OP ging für seine Familie und das Tierheim-Team das große Bangen los. Klar, einen solchen schweren Eingriff steckt ein Vierbeiner nicht so einfach weg. Aber Benny kämpfte sich durch – jetzt konnten sogar seine Fäden gezogen werden.


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„Was haben wir für Tränen vergossen, hatten Angst um unseren tollen Kumpel Benny“, so das Tierheim auf Facebook. Am Ende bewies der Rüde allerdings, dass er eine echte Kämpfernatur ist! Aber das wissen die Thüringer ja schon längst. Es war ja auch nicht das erste Mal, dass sich der Vierbeiner zurück ins Leben gerungen hat.

Bennys Geschichte bewegte bereits im letzten Jahr den ganzen Freistaat (wir berichteten). Mehr tot als lebendig kam er letztes Jahr ins Tierheim nach Nordhausen und wurde dann von den Helfern mühsam wieder aufgepäppelt. Mittlerweile ist er bei einer liebevollen Familie untergekommen.