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Thüringer bleiben im Sessellift stecken! Drama in luftiger Höhe

Für fünf Thüringer wurde der Ausflug in einen Bikepark nach Sachsen zu einem Adrenalinkick der ganz anderen Art. Hier erfährst du mehr.

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u00a9 IMAGO / Bernd Mu00e4rz

Thüringen: So schön ist das Bundesland

Großeinsatz in einem Bikepark in Sachsen! Zusammen mit 33 anderen Menschen blieben hier fünf Thüringer in einem Sessellift stecken.

Etwa 100 Einsatzkräfte der Feuerwehr, des Technischen Hilfswerks und der Höhenrettung waren daraufhin im Einsatz, um die Personen abzuseilen. So hatten sich die Thüringer ihren Bike-Urlaub sicher nicht vorgestellt!

Thüringer bleiben im Sessellift stecken

Das ganze Drama spielte sich am Sonntag (21. Mai) um etwa 11.30 Uhr ab. Zu etwa diesem Zeitpunkt wurde am Lift ein technischer Defekt festgestellt, der nicht behoben werden konnte. Um etwa 12 Uhr lösten Mitarbeiter deshalb den Höhenrettungseinsatz aus.

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Unter den 33 Menschen, die auf dem Sessellift in Schöneck steckengeblieben waren, befanden sich auch Kinder und eine ältere Dame, wie die Lift-Chefin Jennifer Braun bestätigte. Ein Rettungseinsatz dieser Größe sei der erste jemals in Schöneck gewesen, so die Chefin weiter. „Um 14.00 Uhr waren alle Personen abgeseilt. Insgesamt ist der Einsatz reibungslos und ruhig verlaufen.“

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Zwangspause statt Downhill! Unter den 33 Menschen, die im Bikepark im Vogtland gerettet werden mussten, befanden sich auch fünf Thüringer. Foto: IMAGO / Bernd März

Thüringer „hatten wenig auszustehen“

Wie die „Thüringer Allgemeine“ am Montag (22. Mai) herausgefunden haben will, handelt es sich bei fünf der geretteten Menschen um Eisenacher. Sie waren demnach seit Himmelfahrt mit ihren Mountainbikes im Erzgebirge und Vogtland unterwegs.


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Die Downhillstrecken im Bikepark in Schöneck sind dabei ein absolutes Highlight. Wenn aber der dortige Sessellift steckenbleibt, wird das zu einem Adrenalinkick der ganz anderen Art. „Zum Glück war das Wetter gut und wir hatten oben wenig auszustehen“, sagte Arne Setzepfand, eine der geretteten, gegenüber der Zeitung.

Was sie weiter über den Einsatz zu berichten hatte, kannst du bei der „Thüringer Allgemeinen“ nachlesen. (bp mit dpa)