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Thüringen: Spaziergänger beobachten traurige Szenen – „Saßen wie angewurzelt da“

Spaziergänger haben in Thüringen traurige Szenen beobachtet. Wenig später wird klar: Die Situation ist weitaus schlimmer, als zunächst gedacht.

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© Tierheim Mühlhausen

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Einfach nur schlimm, was sich da im Unstrut-Hainich-Kreis (Thüringen) abgespielt hat. Spaziergänger beobachteten hier traurige Szenen. Wenig später war schon das Tierheim in Mühlhausen involviert und stellte fest: Die Situation ist weitaus schlimmer, als es zunächst schien.

Warum in der Thüringer Stadt jetzt Daumendrücken gefragt ist, erfährst du hier.

Thüringen: Traurige Szenen an der Straße

Es sind Szenen, die sich in letzter Zeit leider viel zu häufig abspielen: Zwischen Felchta und Oberdorla fuhr ein schwarzes Auto vor, hielt kurz an und hinterließ insgesamt vier junge Katzen. Dann fuhr das Auto einfach weg. Wer auch immer im Wagen saß: Er oder sie überließ die armen Tiere einfach ihrem Schicksal.

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„Die vier saßen anschließend wie angewurzelt und bewegten sich keinen Zentimeter von dieser Stelle“, schreibt das Tierheim Mühlhausen auf seiner Facebook-Seite. Das Team schätzt, dass die Kätzchen kaum drei Monate alt sind. Ein Glück, dass die Augenzeugen sofort das Tierheim informierten. So kamen die Baby-Samtpfoten schnell in die erfahrenen Hände der dortigen Pfleger. Und die stellten schnell fest, wie schlimm es um die Kätzchen wirklich steht.

„Wir hoffen, dass die Beiden sich erholen“

Dass die Vierbeiner Flöhe hatten – geschenkt. Die wahre Gefahr schlummerte bei den Jungkatzen ganz woanders. Optisch machten sie laut dem Tierheim eigentlich einen gesunden Eindruck, allerdings wirkten sie müde und schlapp. Wenig später stellte sich auch heraus, woran das lag.

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„Alle vier Jungkatzen waren dermaßen verwurmt, dass sie krank waren“, schreibt das Tierheim. „Nach der ersten Entwurmung schieden die Miezen große Mengen an toten Würmern aus.“ Zwei der vier Kätzchen mussten sogar zum Facharzt, weil sie durch den Befall derartig geschwächt waren.

„Es kann passieren, dass junge Tiere an solch einem Wurmbefall sterben, das ist keine Seltenheit“, schreibt das Team weiter auf Facebook. „Wir hoffen, dass die Beiden sich erholen.“  


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Leider konnten sich die Augenzeugen das Kennzeichen des Autos nicht notieren. Auch die Marke des schwarzen Autos ist bisher unbekannt. So den Besitzer zu finden, erscheint fast unmöglich. Jetzt bleibt nicht viel mehr als Daumendrücken, dass die Vierbeiner es packen. Falls du mehr über die Arbeit des Tierheims Mühlhausen erfahren willst, kannst du bei der Facebook-Seite des Vereins vorbeischauen.