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Tierheim in Thüringen: Ihr Schicksal rührte zu Tränen – jetzt gibt es eine überraschende Wende

Sie war nicht unkompliziert und eroberte doch die Herzen etlicher Tierheim-Fans in Thüringen. Für Katzendame Jenny gab es jetzt eine überraschende Wende.

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© IMAGO / Panthermedia

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Tausende Menschen haben die traurige Geschichte von Katzendame Jenny verfolgt. Sie war nach einem schweren Schicksals-Schlag ins Tierheim Nordhausen (Thüringen) gekommen – und wurde dann zum kleinen Sorgenkind für die Pfleger.

Jetzt erfährt ihre Geschichte aber eine überraschende Wende. Es gibt sie eben doch noch: Die Happy Endings für die Vierbeiner in Thüringen. Manchmal braucht es nur ein wenig Kreativität und das nötige Fingerspitzen-Gefühl der erfahrenen ehrenamtlichen Helfer.

Tierheim in Thüringen: Happy End für Jenny

Sie war „nicht die schönste, nicht die jüngste und nicht die netteste“, schreibt das Tierheim Nordhausen zu seinem Video-Beitrag auf Facebook (hier kannst ihn dir ansehen). Und doch eroberte Jenny die Herzen von Tausenden Tierheim-Fans im Sturm. Ihre frühere Besitzerin ist tragischerweise verstorben, was die Katzendame offenbar sichtlich mitgenommen hat. Im Tierheim wollte sie jedenfalls nicht so recht ankommen. „Jenny war total unglücklich“, schreibt das Team. „Kontakt zu den Pflegern suchte sie nicht und auch die anderen Katzen in ihrem Katzenraum fand sie meist blöd.“

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Zu allem Überdruss wollte es auch in der Vermittlung für Jenny nicht so recht klappen. An Anfragen fehlte es zwar nicht, es wollte aber nie etwas daraus werden. So wurde die Fellnase immer verbitterter und das Tierheim-Team fand sich in einer ziemlichen Zwickmühle. Letztlich wählten sie für ihren Schützling einen besonderen Weg – und der stellte sich als genau richtig heraus.

Tierheim findet kreative Lösung

Die Lösung: Jenny wurde in die so genannte Freigänger-Gruppe integriert. Dafür gibt es in der Einrichtung mittlerweile eine ganz eigene – und neu entstandene – Anlage. „Über Wochen werden die Katzen langsam an ihren Freigang gewöhnt und schlussendlich heißt es: Freiheit“, so das Tierheim.


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Das bedeutet natürlich nicht, dass die Vierbeiner dann einfach „auf der Straße“ landen. Wenn sie möchten, können die Katzen jederzeit zurück in die Laube für etwas Futter und reichlich Streichel-Einheiten. Wie sich herausstellte, war das genau die Veränderung, die die Fellnase gebraucht hatte. „Jenny ist glücklich mit ihrem Freigang und verlässt unser Gelände so gut wie gar nicht.“ Das Tierheim resümiert: „Manchmal muss man eben andere Wege gehen.“