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Hündin in Thüringen „wie vom Erdboden verschluckt“! Sie befand sich in Lebensgefahr

Eine Thüringer Dackel-Dame verschwindet spurlos – und taucht in kritischem Zustand auf. Was die Hündin durchmachen musste, liest du hier.

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Eine Hündin aus Thüringen war plötzlich spurlos verschwunden! Als sie mit ihren Besitzern unterwegs war, konnten diese ihre Hunde-Dame „Brösel“ plötzlich nicht mehr finden. Eine große Suchaktion begann – doch vom Vierbeiner fehlte einfach jede Spur. Nach fast einem Monat dann der Anruf: „Brösel“ ist wieder aufgetaucht.

Die Nachricht war für die Besitzer aber nicht unbedingt mit Erleichterung verbunden, denn: „Brösel“ befand sich in einem katastrophalen Zustand. Jetzt zählte jede Sekunde.

Thüringen: Riesige Suchaktion nach „Brösel“

Das Jahr 2023 endete für die Thüringerin Lena Söhngen und ihre Familie gar nicht gut. Denn als sie mit ihrer Dackel-Dame „Brösel“ am 31. Dezember 2023 auf einer Drückjagd unterwegs waren, verschwand die Hündin plötzlich. „Die Dackel sind zusammen in eine Dickung gerannt und waren wie vom Erdboden verschluckt“, erzählt Lena auf Nachfrage von Thüringen24. Offenbar war neben „Brösel“ noch ein anderer Dackel bei der Drückjagd dabei und rannte gemeinsam mit der Hündin davon.

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Der andere Dackel tauchte abends wieder auf – „Brösel“ allerdings nicht. Daraufhin begann eine regelrechte Odyssee für Familie Söhngen: Gemeinsam mit anderen Jägern, den Dorfbewohnern und schließlich sogar der Feuerwehr suchten sie die sonst so treue Hunde-Dame bis in den späten Abend hinein – ohne Erfolg. Doch die Söhngens gaben nicht auf, denn am Neujahrstag ging die Suche nach der Hündin direkt weiter.

„Stark abgemagert: Von 6 auf 2,5 Kilo“

Mit Drohnen und Suchtrupps klapperten die Söhngens mehrere Tage lang alles ab und drehten buchstäblich jeden Stein nach ihr um. „Wir kontrollierten jeden Tag alle Felsspalten und jeden Bau auf ein Geräusch“, berichtet Lena. Vergeblich! „Brösel“ tauchte einfach nicht auf. Die Familie wendete sich sofort an die Öffentlichkeit: „Wir gaben die Informationen weiter an alle Tierärzte mit einer Rundmail vom Veterinäramt“, berichtet die Hundebesitzerin weiter. Sie hätten außerdem Zeitungen informiert, Posts auf Social-Media Kanälen verfasst und sogar Flyer verteilt – am 25. Januar erhielten die Söhngens dann den entscheidenden Anruf.


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Der Bürgermeister höchstpersönlich meldete sich: Ein Dackel tauchte zwischen Dietzenrode und Wahlhausen auf. Doch ihr Zustand sei dramatisch – „Brösel“ hatte sich mit letzter Kraft einen Hang hinunter geschleppt. Offenbar saß sie ganze 25 Tage in einem Bau fest! Sofort machte sich Lenas Mann auf den Weg, um die Hündin abzuholen. Der Schock: „Sie schwebte in Lebensgefahr, war stark dehydriert und verletzt. Sie war abgemagert von 6 auf 2,5 kg“, erinnert sich Lena. „Brösel“ hatte eine starke Quetschverletzung, eine Schürfwunde und mehrere kleine Wunden am ganzen Körper. Zunächst war nicht klar, ob sie ihre Verletzungen überleben würde. Mit Medikamenten und Therapien wurde die Hündin schließlich aufgepäppelt – und nahm die Behandlung zum Glück gut an. Klar sei aber, dass der Vorfall bleibende Schäden hinterlassen werde, so Lena. Das wichtigste ist aber, dass „Brösel“ aber wieder bei ihrer Familie ist!